Am 10. Juni 2026 wurde in der Kunstgalerie „Jasnaja Poljana“ die Ausstellung „Die Schönheit rettet die Welt“ eröffnet. Ausgestellt werden Skizzen der Bühnenbilder und Kostüme für die Aufführungen des Tschechow-Kunsttheaters Moskau sowie Studien, Gemälde und Kostüme für die Aufführungen aus verschiedenen Jahren, die im Museum des Kunsttheaters aufbewahrt werden.
Die Ausstellungen erzählt über die kreative Arbeit am Dekor der Aufführungen des Tschechow-Kunsttheaters Moskau: von Werken von Wiktor Simow, eines Schülers von Wassili Perow und Alexej Sawrassow, bis zur Zusammenarbeit des Theaters mit der Vereinigung “Welt der Kunst“ und sowjetischen Künstlern.
„Zum Titel der Ausstellung ist ein Zitat aus Fjodor Dostojewskis Roman „Der Idiot“ geworden. Es wird vom Fürsten Myschkin behauptet, dass die Schönheit die Welt rettet. Obwohl diese Äußerung durchaus idealistisch bleibt, haben wir alle ein Recht, zu hoffen, dass die Schönheit unsere Welt besser machen kann“, sagen die Ausstellungsveranstalter.
Die Besucher machen sich mit Werken des Künstlers Wiktor Simow bekannt, der im Kunsttheater seit dem Moment seiner Gründung 1898 arbeitete. Der Stifter des Theaters Konstantin Stanislawski erinnerte sich, dass Simow sich nicht nur für das Dekor, sondern auch für das Stück selbst und seiner Deutung interessierte und „sich als Künstler der Gesamtidee der Inszenierung zum Opfer bringen“ konnte. In der Ausstellung kann man Skizzen des Dekors und Studien von Simow sehen, die die Eigenart seiner Begabung aufweisen.
Ein anderer Teil der Ausstellung erzählt von der Zusammenarbeit des Kunsttheaters mit der Vereinigung „Welt der Kunst“, einer der einflussreichsten Künstlervereinigungen im Silbernen Zeitalter. 1907 besuchte Konstantin Stanislawski die Ateliers der Teilnehmer dieser Vereinigung – Konstantin Somow, Alexander Benois und Mstislaw Dobuschinski. Die Künstler aus der „Welt der Kunst“ haben Stanislawski und Nemirowitsch-Dantschenko gefallen: sie waren intellektuelle und nicht zu radikal, sie hatten ein besonderes Gefühl für Geschichte. So was hat das Kunsttheater gebraucht.
Mstislaw Dobuschinski war einer der ersten Künstler, der eindrucksvolle Bühnenbilder zu schaffen begann, die mit Regie und Schauspiel im Einklang standen. Sein Dekor zur Aufführung „Ein Monat auf dem Lande“ (1909) hat großes Aufsehen gemacht: zum ersten Mal hat man im Kunsttheater einem Künstler Beifall gespendet.
In der Ausstellung sehen die Besucher die Skizzen der Bühnenbilder und Kostüme, die Mstislaw Dobuschinski, Alexander Benois, Boris Kustodijew, Alexander Golowin, Konstantin Juon und Nikolai Krymow für Aufführungen des Kunsttheaters gemacht haben – von frühen Erfahrungen der Zusammenarbeit bis zu Inszenierungen der sowjetischen Zeit. Ausgestellt werden auch Werke von Wladimir Dmitrijew für die Aufführungen „Verstand schafft Leiden“ (1938) und „Onkel Wanja“ (1947).
Darüber hinaus werden in der Ausstellung die Gemälde von Konstantin Korowin und Sergej Maljutin gezeigt. Die Werke der Meister der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden durch Kostüme aus den Aufführungen „Die Letzten“ (1971), „Die Möwe“ (1980), „Amadeus“ (1983), „Ein einträglicher Posten“ (Gorki-Kunsttheater, 1994), die nach den Zeichnungen von Wjatscheslaw Saizew, Walerij Löwental, Alla Koschenkowa, Wladimir Serebrowski gemacht wurden.
Die Ausstellungen erzählt über die kreative Arbeit am Dekor der Aufführungen des Tschechow-Kunsttheaters Moskau: von Werken von Wiktor Simow, eines Schülers von Wassili Perow und Alexej Sawrassow, bis zur Zusammenarbeit des Theaters mit der Vereinigung “Welt der Kunst“ und sowjetischen Künstlern.
„Zum Titel der Ausstellung ist ein Zitat aus Fjodor Dostojewskis Roman „Der Idiot“ geworden. Es wird vom Fürsten Myschkin behauptet, dass die Schönheit die Welt rettet. Obwohl diese Äußerung durchaus idealistisch bleibt, haben wir alle ein Recht, zu hoffen, dass die Schönheit unsere Welt besser machen kann“, sagen die Ausstellungsveranstalter.
Die Besucher machen sich mit Werken des Künstlers Wiktor Simow bekannt, der im Kunsttheater seit dem Moment seiner Gründung 1898 arbeitete. Der Stifter des Theaters Konstantin Stanislawski erinnerte sich, dass Simow sich nicht nur für das Dekor, sondern auch für das Stück selbst und seiner Deutung interessierte und „sich als Künstler der Gesamtidee der Inszenierung zum Opfer bringen“ konnte. In der Ausstellung kann man Skizzen des Dekors und Studien von Simow sehen, die die Eigenart seiner Begabung aufweisen.
Ein anderer Teil der Ausstellung erzählt von der Zusammenarbeit des Kunsttheaters mit der Vereinigung „Welt der Kunst“, einer der einflussreichsten Künstlervereinigungen im Silbernen Zeitalter. 1907 besuchte Konstantin Stanislawski die Ateliers der Teilnehmer dieser Vereinigung – Konstantin Somow, Alexander Benois und Mstislaw Dobuschinski. Die Künstler aus der „Welt der Kunst“ haben Stanislawski und Nemirowitsch-Dantschenko gefallen: sie waren intellektuelle und nicht zu radikal, sie hatten ein besonderes Gefühl für Geschichte. So was hat das Kunsttheater gebraucht.
Mstislaw Dobuschinski war einer der ersten Künstler, der eindrucksvolle Bühnenbilder zu schaffen begann, die mit Regie und Schauspiel im Einklang standen. Sein Dekor zur Aufführung „Ein Monat auf dem Lande“ (1909) hat großes Aufsehen gemacht: zum ersten Mal hat man im Kunsttheater einem Künstler Beifall gespendet.
In der Ausstellung sehen die Besucher die Skizzen der Bühnenbilder und Kostüme, die Mstislaw Dobuschinski, Alexander Benois, Boris Kustodijew, Alexander Golowin, Konstantin Juon und Nikolai Krymow für Aufführungen des Kunsttheaters gemacht haben – von frühen Erfahrungen der Zusammenarbeit bis zu Inszenierungen der sowjetischen Zeit. Ausgestellt werden auch Werke von Wladimir Dmitrijew für die Aufführungen „Verstand schafft Leiden“ (1938) und „Onkel Wanja“ (1947).
Darüber hinaus werden in der Ausstellung die Gemälde von Konstantin Korowin und Sergej Maljutin gezeigt. Die Werke der Meister der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden durch Kostüme aus den Aufführungen „Die Letzten“ (1971), „Die Möwe“ (1980), „Amadeus“ (1983), „Ein einträglicher Posten“ (Gorki-Kunsttheater, 1994), die nach den Zeichnungen von Wjatscheslaw Saizew, Walerij Löwental, Alla Koschenkowa, Wladimir Serebrowski gemacht wurden.
Veröffentlicht : 6 juni 2026


