Am 7. März 2026 findet im Kultur- und Ausstellungszentrum „L. N. T.“ die Veranstaltung „März in Tagebüchern von Sofja Andrejewna“ statt. Vor dem internationalen Frauentag schlägt das Museum „Jasnaja Poljana“ seinen Gästen vor, in die Welt der Frühlingsreflexionen der Gräfin Tolstaja einzutauchen. Ihre Tagebücher kann man als einen echten Roman über eine merkwürdige Frau bezeichnen.
 
In diesem Treffen sprechen wir davon, auf welche Gedanken Gräfin Tolstaja durch das Erwachen die Natur gebracht wurde und womit sie sich im März gleich nach der Hochzeit und in den späteren Jahren beschäftigte. Über ihre Gefühle, Erlebnisse und Sorgen lesen wir in ihrem Tagebuch – dem spannenden Roman, dessen Protagonistin Leo Tolstois Frau war. Während einer lebhaften Diskussion analysieren die Teilnehmer die Tagebuchnotizen von Sofja Andrejewna, die im März unterschiedlicher Jahre gemacht wurden, und vergleichen sie mit Tolstois Notizen, um die Unterschiede in ihrer Weltanschauung zu verstehen.
 
Zum Anschluss wird den Gästen ein Workshop in Plattstickerei angeboten (Blumenkomposition auf einem Taschentuch). Die Nadelarbeit gehörte zum Alltag der Gräfin. In ihren Tagebüchern wird erwähnt, wie sie Teppiche, Bettdecken, Kleidung für ihren Mann und Kinder nähte. Für sie war diese Arbeit eine Gewohnheit, den Trost bei Schwierigkeiten des Lebens und ein Mittel zum Ausdruck ihrer ästhetischen Ansichten.  
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