Die Mitbegründer des Literaturpreises „Jasnaja Poljana“ – Museum und Landgut von Leo Tolstoi „Jasnaja Poljana“ und Samsung Electronics haben die Longlist für die Nominierung „Gegenwärtige russische Prosa“ – 2025 bekanntgegeben.
In der 23. Preisverleihungssaison enthält die Longlist für diese Nominierung 22 Werke von Schriftstellern und Schriftstellerinnen, die auf Russisch schreiben, darunter Wladimir Beresin, Vera Bogdanowa, Eduard Werkin, Dina Rubina, Alexei Salnikow, Jelena Cholmogorowa und andere.
Die Ausschreibung hat vom 28. Januar bis 14. März 2025 auf der Webseite des Preises stattgefunden. Insgesamt wurden 179 Anträge entgegengenommen. Die Werke wurden von Verlagen, Literaturmagazinen, Schriftstellerverbänden und Preisträgern der vergangenen Jahre nominiert. Die Anträge wurden von einer Arbeitsgruppe behandelt, die sowohl aus Jurymitgliedern als auch aus Absolventen der Walentin-Kurbatow-Schule für Literaturkritik bestand.
„Im letzten Jahr hatten wir viele Bücher mit den Protagonisten, die auf den Ufern der Newa lebten. Dieses Mal mussten wir uns nicht an den Sapsan-Schnellzug, sondern an die Zeitmaschine erinnern, weil die Schriftsteller versuchen, die sowjetische Vergangenheit zu verarbeiten, obwohl ihr Interesse für aktuelle Ereignisse auch klar an der Hand liegt. Manche Texte haben Anfragen in einer Flugsuchmaschine nachgemacht und uns nach Belgrad, Samarkand und Istanbul gebracht. Es gibt ganz viele Zukunftsromane, viel seltener bekommen wir autofiktionale Werke, und es kommt mir vor, dass in diesem Jahr keine Sachtexte in der Longlist vertreten sind“, so wurde das Auswahlverfahren von Anna Tokarenko, der Jurymitgliederin und Absolventin der Walentin-Kurbatow-Schule, kommentiert.
„Die Longlist dieses Jahres ist gar nicht lang, aber von einer Seite ist sie sehr vielfältig, und von der anderen Seite kann man sie als homogen bezeichnen. Es ist unmöglich, die Teilnehmer der Shortlist vorherzusagen, geschweige denn den Preisträger. Alle Bücher haben gleiche Chancen, und das macht die Preisverleihungssaison noch interessanter“, erklärte Schriftsteller und Jurymitglied Alexei Warlamow, der auch als Rektor des Maxim-Gorki-Literaturinstituts bekannt ist.
Die Nominierung „Gegenwärtige russische Prosa“ zeichnet ein bedeutsames Werk eines gegenwärtigen Autors aus, das in der russischen Sprache geschrieben wurde. Es soll die Grenzen der menschlichen Erfahrung gründlich erforschen und humanistischen Idealen entsprechen. In verschiedenen Jahren wurde der Preis in dieser Nominierung an Leonid Jusefowitsch, Sascha Nikolajenko, Dmitri Danilow, German Sadulajew, Ewgeni Tschischow, Sergei Samsonow, Olga Slawnikowa, Andrei Rubanow, Narine Abgarjan, Alexander Grigirenko, Gusel Jachina, Ewgeni Wodolaskin und andere vergeben.
Der Preisfonds der Nominierung „Gegenwärtige russische Prosa“ beträgt 3 Millionen Rubel. Die Autoren, die auf die Shortlist gekommen sind, teilen 1 Million Rubel untereinander. Die Shortlist für die Nominierung „Gegenwärtige russische Prosa“ wird im September 2025 bekanntgegeben. Der Preisträger wird bei der jährlichen Preisverleihung im Oktober 2025 genannt.
Der Literaturpreis „Jasnaja Poljana“ wird seit 2003 den Schriftstellern verliehen, deren Werke Traditionen der klassischen Literatur und aktuelle Tendenzen der gegenwärtigen russischen Literatur unterstützen. Der Preis gilt als Leitfaden zur guten Lektüre und bildet Listen der besten russischen und übersetzten Bücher.
Die Jury des Literaturpreises, an deren Spitze Wladimir Tolstoi steht, besteht aus bekannten Literaturkritikern und Schriftstellern. Die Jury wählt Literaturwerke für zwei Nominierungen aus: „Gegenwärtige russische Prosa“ und „Ausländische Literatur“. Außerdem wird der Preis in einigen Sondernominierungen verliehen. Die Nominierung „Jugendjahre“ zeichnet ein Werk eines gegenwärtigen Autors aus, das das Thema des Erwachsenwerdens gründlich erforscht. Der Preis in der Nominierung „Persönlichkeit“ wird für den Beitrag zur Entwicklung der Literatur verliehen. Die Nominierung „Übersehene Meisterwerke“ zeichnet ein Werk der Weltliteratur aus, das dem russischsprechenden Publikum bereits nach dem Tod seines Autors bekannt geworden ist. Darüber hinaus wird von Samsung Electronics der Sonderpreis „Leserwahl“ vergeben. Zu seinem Träger wird der Autor des Werkes, das in einer Online-Leser-Abstimmung die Stimmenmehrheit bekommt.
Heutzutage ist der Literaturpreis „Jasnaja Poljana“ der größte Literaturpreis Russlands, der jährlich verliehen wird. Sein gesamter Preisfonds beträgt 6,7 Mio. Rubel. Der Preis hat zwei Hauptnominierungen und vier Sondernominierungen.
Mehr Informationen über den Preis kann man auf seiner Webseite finden.
In der 23. Preisverleihungssaison enthält die Longlist für diese Nominierung 22 Werke von Schriftstellern und Schriftstellerinnen, die auf Russisch schreiben, darunter Wladimir Beresin, Vera Bogdanowa, Eduard Werkin, Dina Rubina, Alexei Salnikow, Jelena Cholmogorowa und andere.
Die Ausschreibung hat vom 28. Januar bis 14. März 2025 auf der Webseite des Preises stattgefunden. Insgesamt wurden 179 Anträge entgegengenommen. Die Werke wurden von Verlagen, Literaturmagazinen, Schriftstellerverbänden und Preisträgern der vergangenen Jahre nominiert. Die Anträge wurden von einer Arbeitsgruppe behandelt, die sowohl aus Jurymitgliedern als auch aus Absolventen der Walentin-Kurbatow-Schule für Literaturkritik bestand.
„Im letzten Jahr hatten wir viele Bücher mit den Protagonisten, die auf den Ufern der Newa lebten. Dieses Mal mussten wir uns nicht an den Sapsan-Schnellzug, sondern an die Zeitmaschine erinnern, weil die Schriftsteller versuchen, die sowjetische Vergangenheit zu verarbeiten, obwohl ihr Interesse für aktuelle Ereignisse auch klar an der Hand liegt. Manche Texte haben Anfragen in einer Flugsuchmaschine nachgemacht und uns nach Belgrad, Samarkand und Istanbul gebracht. Es gibt ganz viele Zukunftsromane, viel seltener bekommen wir autofiktionale Werke, und es kommt mir vor, dass in diesem Jahr keine Sachtexte in der Longlist vertreten sind“, so wurde das Auswahlverfahren von Anna Tokarenko, der Jurymitgliederin und Absolventin der Walentin-Kurbatow-Schule, kommentiert.
„Die Longlist dieses Jahres ist gar nicht lang, aber von einer Seite ist sie sehr vielfältig, und von der anderen Seite kann man sie als homogen bezeichnen. Es ist unmöglich, die Teilnehmer der Shortlist vorherzusagen, geschweige denn den Preisträger. Alle Bücher haben gleiche Chancen, und das macht die Preisverleihungssaison noch interessanter“, erklärte Schriftsteller und Jurymitglied Alexei Warlamow, der auch als Rektor des Maxim-Gorki-Literaturinstituts bekannt ist.
Die Nominierung „Gegenwärtige russische Prosa“ zeichnet ein bedeutsames Werk eines gegenwärtigen Autors aus, das in der russischen Sprache geschrieben wurde. Es soll die Grenzen der menschlichen Erfahrung gründlich erforschen und humanistischen Idealen entsprechen. In verschiedenen Jahren wurde der Preis in dieser Nominierung an Leonid Jusefowitsch, Sascha Nikolajenko, Dmitri Danilow, German Sadulajew, Ewgeni Tschischow, Sergei Samsonow, Olga Slawnikowa, Andrei Rubanow, Narine Abgarjan, Alexander Grigirenko, Gusel Jachina, Ewgeni Wodolaskin und andere vergeben.
Der Preisfonds der Nominierung „Gegenwärtige russische Prosa“ beträgt 3 Millionen Rubel. Die Autoren, die auf die Shortlist gekommen sind, teilen 1 Million Rubel untereinander. Die Shortlist für die Nominierung „Gegenwärtige russische Prosa“ wird im September 2025 bekanntgegeben. Der Preisträger wird bei der jährlichen Preisverleihung im Oktober 2025 genannt.
Der Literaturpreis „Jasnaja Poljana“ wird seit 2003 den Schriftstellern verliehen, deren Werke Traditionen der klassischen Literatur und aktuelle Tendenzen der gegenwärtigen russischen Literatur unterstützen. Der Preis gilt als Leitfaden zur guten Lektüre und bildet Listen der besten russischen und übersetzten Bücher.
Die Jury des Literaturpreises, an deren Spitze Wladimir Tolstoi steht, besteht aus bekannten Literaturkritikern und Schriftstellern. Die Jury wählt Literaturwerke für zwei Nominierungen aus: „Gegenwärtige russische Prosa“ und „Ausländische Literatur“. Außerdem wird der Preis in einigen Sondernominierungen verliehen. Die Nominierung „Jugendjahre“ zeichnet ein Werk eines gegenwärtigen Autors aus, das das Thema des Erwachsenwerdens gründlich erforscht. Der Preis in der Nominierung „Persönlichkeit“ wird für den Beitrag zur Entwicklung der Literatur verliehen. Die Nominierung „Übersehene Meisterwerke“ zeichnet ein Werk der Weltliteratur aus, das dem russischsprechenden Publikum bereits nach dem Tod seines Autors bekannt geworden ist. Darüber hinaus wird von Samsung Electronics der Sonderpreis „Leserwahl“ vergeben. Zu seinem Träger wird der Autor des Werkes, das in einer Online-Leser-Abstimmung die Stimmenmehrheit bekommt.
Heutzutage ist der Literaturpreis „Jasnaja Poljana“ der größte Literaturpreis Russlands, der jährlich verliehen wird. Sein gesamter Preisfonds beträgt 6,7 Mio. Rubel. Der Preis hat zwei Hauptnominierungen und vier Sondernominierungen.
Mehr Informationen über den Preis kann man auf seiner Webseite finden.
