Staatliches Leo Tolstois Gut zu Jasnaja Poljana
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Historisches Dorf Krapivna. Auferstehung der Perle russischer Provinz

Das internationale Projekt „ Historisches Dorf Krapivna. Auferstehung der Perle russischer Provinz"

Unsere Partner: Heimatbund Thüringen e.V. (Deutschland) und Internationale Stiftung „Erbe von Leo Tolstoi" (Russland)

Projektdauer: 2 Jahre (vom Mai 2007 bis zum April 2009)

Der Ruhm der ehemaligen Kreisstadt Krapivna aus der Region Tula, die bereits 600 Jahre ihres Bestehens zählt, geht längst über die Gebietsgrenzen und speziellen Wissenschaftsforschungen hinaus.

Das moderne Krapivna scheint für jeden Besucher attraktiv zu sein, egal welches Alter, bzw. Beruf er hat. Der Massentourist kommt meistens nur zum Brennesselfestival nach Krapivna. Seltener sind das Spezialbesucher, die in kleineren Gruppen kommen, um eine stressfreie Provinzluft zu genießen. Die meisten Besucher merken sich das einmalige Stadtbild und stellen es sich als zukünftiges Freilichtmuseum vor. Die Idee gefällt auch den Krapivna-Anwohnern. An deren Umsetzung machten wir uns im Jahr 2007, als unser Projekt „Auferstehung der Perle russischer Provinz" startete. Dabei standen uns als Partner die Internationale Stiftung „Erbe von Leo Tolstoi" (unter Mitwirkung des Tolstoi-Museums zu Jasnaja Poljana) und der Heimatbund Thüringen e.V. zur Seite, der sich durch seine Aktivitäten bei der Wiederbelebung verfallener deutschen Dörfer einen Namen gemacht hat. Im Rahmen des TACIS-Programms der EU „Zur Förderung bürgerlicher Gesellschaft und lokaler Initiativen" haben wir ein Stipendium in Höhe von 250 000 Euro erhalten.

Das Projektziel war Festlegung einer sicheren Grundlage zum Wiederaufbau dieser altertümlichen russischen Siedung. Die Etablierung eines Traumstadtbildes als Freilichtmuseum erforderte nicht nur finanzielle Förderung, sondern auch das Engagement der Dorfanwohner selbst. Dazu mussten wir die westeuropäische Wiederaufbaugeschichte studieren, ein Städtebauarchiv einrichten, wie ein übersichtliches Kultur-, Bildungs- und Tourismuskonzept der Wiederbelebung der Kreisstadt Krapivna zusammenstellen. Dadurch wurde das kleine Dorf Krapivna als bedeutende russische Bundesgedenkstätte anerkannt.

Dabei wurde das sogenannte „Gedenkstättenregister" für die ehemalige Kreisstatt Krapivna geschaffen, um ihre städtebauliche und baukünstlerische Eigenart festzuhalten. Dieses Vorhaben hat das Moskauer städtebauliche Unternehmen „Grado" ausgeführt. Seine Spitzenleistung war die Zusammenstellung einer Maßordnung zum Wiederaufbau des Dorfes Krapivna. Am Projekt haben nicht nur Berufsarchitekten, sondern auch Studenten der Baufachhochschule von Moskau und der Bauhaus-Universität von Weimar teilgenommen. Während ihres Kolloquiums im Heimatmuseum zu Krapivna, die auch als Filiale von Jasnaja Poljana gilt, fand auch eine Studentenausstellung statt, wobei die Studentenprojekte an den offiziellen Aufbauplan von Krapivna angeknüpft waren. Es sind sanierte und völlig neue Gebäude, die dem überlieferten historischen Stadtbild rücksichtsvoll angepasst wären. Unsere weitere Aktivität gilt der Belebung der allgemeinen Dorfatmosphäre. Wir haben den sogenannten „Englischen Klub" in Krapivna eingerichtet. Das ist eine Kulturstätte für öffentliche Diskussionen, Konferenzen und Tagungen. Viele Projektbeteiligten konnten im Rahmen des Projektes das Bundesland Thüringen besuchen. Ihrerseits kamen auch die deutschen Kollegen nach Krapivna und Jasnaja Poljana. Nebenan startete auch der deutsch-russische Schüleraustausch. Zum Schluss fand noch eine öffentliche Partner-Austauschrunde zur weiteren Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Gedenkstättenerhaltung und Kulturraumwiederbelebung statt. Das Projekt gilt als Anregung zur Förderung von Krapivna als Gedenkstätte und attraktives Reiseziel.

 
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