Staatliches Leo Tolstois Gut zu Jasnaja Poljana
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Dokumentarausstellung. Letzter Teil

Dokumentarausstellung zum 95-jährigen Bestehen des Staatlichen Tolstois Gutes zu Jasnaja Poljana


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Dichterenkel Sergius Tolstoi und sein Forschungsaufsatz „Tolstois Einfluss auf britische Dichtkunst"

Über seinen anerkannten dichtkünstlerischen Beitrag hinaus tragen noch Tolstois eigenartige Charaktereigenschaften zu seiner Berühmtheit bei

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Gästebucheintrag nach einem Besuch des Staatlichen Tolstois Gutes zu Jasnaja Poljana auf das Jahr 1943

Leo (Nikolaevitsch) Tolstoi

Geboren
am 28. jul. August, bzw. am 09. greg. September 1828
im Dorf Jasnaja Poljana, in der Kirchengemeinde Kotschaki, dem Landkreis Krapivna, dem Gebiet Tula

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Russisches Kaiserreich






Abstammung:

Sein Vater war Graf Nikolaus Tolstoi (1794−1837), der in seiner XIX. (?) Generation mit dem gewissen Indris verwandt war, der seinerseits im Jahre 1353 „von den Deutschen aus kaiserlichem Land" ins russische Großfürstentum eingewandert, zur orthodoxen Kirche übergetreten war und den Taufnamen „Leonti" (Kurzform: „Leo") angenommen hatte. Zudem weist er auch seine ebenfalls nachgewiesene Verwandtschaft V. Grades mit Peter Tolstoi als Mitstreiter des russischen Reformerzaren Peters des Großen

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Peter Tolstoi

Ein Bild von Johann Gottfried Tannauer (?) aus der Eremitage

Botschafter in der Türkei (1702−1714), wo er im Krieg zwischen Russland und dieser zweimal inhaftiert wurde.
Vorstandsleiter des Kommerzkollegiums, Mitglied des russischen Senats, Geheimrat, einer der vier ministerialen Mitbegründer der petrinischen Geheimkanzlei
Peter Tolstois eigene Staatsehrungen:
Orden des heiligen Apostels Andreas des Erstberufenen (1718)
Orden des heiligen Alexanders des Kreuzritters (1725)
Jedoch wurden ihm im Jahre 1727 all seine Staatsauszeichnungen und Titel aberkannt, um 1760 seinen Nachkommen wieder zurückgeführt zu werden
Forschungsreisender

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Überliefert ist eine seiner nachstehenden Wohnanschriften:
Dorf Znamensko aus dem Landkreis Donki dem Gebiet Riasan als Gabe der Zaren Iwan und Peter (später Peter der Große)

Leo Tolstoi verschied am Sonntag, 07. jul., bzw. 20 greg. November 1910

Mütterlicherseits ist die Stammgeschichte des Tolstoi-Geschlechtes bis zu einem gewissen Grad mit der Geschichtsschreibung der Rurikiden als großfürstlicher Gründerfamilie aus Skandinavien verknüpft.


Tolstois Mutter Maria Tolstoi als geborene Prinzessin Volkonska (1790 (?) −1830) war begabte Übersetzerin und Dichterin

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Maria Volkonska-Tolstoi

Scherenschnitt, signiert von Leo Tolstoi
Das ist ihre einzige überlieferte Abbildung aus dem Jahre 1799 (?)

Die sagenumwobene Verwandtschaft mit Rurik (? – 879) wird durch sie in der XXVI. Generation ergriffen. Das großfürstliche Geschlecht der Rurikiden hebt sich als Begründer der ersten russischen Herrscherdynastie heraus, die vom IX. Jh. bis zum Jahre 1598 das Land regierte

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Rurik

Ein Nachtragsstich aus dem Jahre 1805 von Alexej Ossipov.

In seinem Stammbaum weist Leo Tolstoi seine tiefgreifende, bzw. vierfache, Verwandtschaft mit Rurik vor, die jeweils auf mütterlicher, großmütterlicher, sowie ur- und ururgrößmütterlicher Linien ermittelt und in der XXVI. Generation ja zweimal aufgegriffen wird

In seiner XXV. Generation weist der Dichter seine Verwandtschaft mit Ruriks Sohn Igor (?−945) und seiner Frau Olga (orthodoxer Taufname Helena) als erster apostelgleicher russisch-orthodoxer Heiliger vor

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Großfürstin Olga

Ihre nachträglich entstandenen Abbildungen aus dem Zeitraum 1862−2009 sind wie folgt hervorzuheben:

1862, Novgorod, ein Denkmal zum 1000-jährigen Bestehensjahr des russischen Staates als Bildwerk von Michael Mikeschin und Iwan Schröder
1895−1907, St.-Petersburg, Auferstehungskirche als durch Skizzen von Basil Vasnezov und Michael Nestervo belegtes Bildwerk von Vladimir Frolov
1896, Kiew, Vladimir-Dom als Bildwerk von Basil Vasnezov und Michael Nesterov
1911, Kiew, ein Denkmal für die Großfürstin Olga als Bildwerk von Iwan Kavaleridze und Peter Snitkin
1927, Moskau, ein Ölbild von Michael Nesterov
II. Hälfte des XX. Jh., Pskov, Dreifaltigkeitskirche, eine Kopie des Bildes von Michael Nesterov, überbracht vom Klosterabt Alipi
1995, Weißrussland, Vitebsk, ein Ölbild von Vladimir Kukharev
2003, Pskov, ein Doppelstandbild für Olga und Vladimir von Viatscheslav Klikov
2003, Pskov, ein Denkmal für die Großfürstin Olga von Surab Zereteli
2009, Moskau, ein Ölbild von Sergej Kirillov

In seiner XXIII. Generation weist der Dichter seine Verwandtschaft mit Vladimir dem Großen (?−1015) vor, der auch als apostelgleicher Heiliger verehrt wird, weil er die Christianisierung der Rus (988) initiierte


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Silbermünze mit Prägebild des Heiligen Vladimir

In seiner XXII. Generation weist Leo Tolstoi seine Verwandtschaft mit Jaroslaw dem Weisen (978−1054) vor, der als Sohn Wladimirs I. des Heiligen, bzw. durch seine Schulgründung in Kiew und Etablierung der ersten altrussischen Gesetzessammlung, seinen unverkennbaren Ruhm erlangte


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Silbermünze mit Prägebild des Heiligen Jaroslaw des Weisen

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Druckstempel der Dichtermutter Maria Volkonska

Jasnaja Poljana. Lindenpark „Dreiecke". Die W-förmige, sog. „Rurikiden"-Allee

In seiner XVI. Generation weist Leo Tolstoi seine Verwandtschaft mit dem Fürsten Michael von Tschernigov (etwa 1179−1246) vor, der auf seinem Botschaftsweg nach Batu-Khan in die Goldene Horde ermordet und danach heilig gesprochen (1547) wurde

In seiner XVII. Generation weist der Dichter aus Jasnaja Poljana seine Verwandtschaft mit dem Fürsten Iwan als Enkel des o.a. Michael von Tschernigov vor, der als Urheber des verzweigten Familienstammes Volkonski zur Geltung kommt.

Ländereien des Fürstenstammes Volkonski:
Patrimonial, bzw. bestehend seit dem XIII. Jh. als am Fluss Volkona befindlicher Fürstensitz von Iwan Volkonski dem „Dickkopf“ Erworben wie dieses auf den Namen Tolstois Großmutter mütterlicherseits Maria geb. Trubezkoi angemeldetes Landgut Jasnaja Poljana (seit 1763)
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Topografisches Kartenwerk des westlichen Russlandteils von Schubert-Tutschkov. Folge Nr. 14, Kartenbögen Nr. 14 und Nr. 15

In seiner XIV. und XVII. (?) Generationen mütterlicherseits, bzw. auf der Stammbaumlinie von Ekaterina Trubezkoi, weist Tolstoi seine Verwandtschaft mit Gediminas (1275 – 1341) als Begründer einer der bedeutendsten litauischen Herrscherdynastien vor.

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Gediminas

Seine nachträgliche, bzw. im Jahre 1862 entstandene und am Denkmal zum 1000-jährigen Bestehensjahr des russischen Staates zu Novgorod verewigte Abbildung

Ein am Staatlichen Tolstois Gut befindliche Bildnis der dichterischer Großmutter Ekaterina Trubezkoi-Volkonski wurde notgedrungen im ersten Kriegsjahr 1941 von Jasnaja Poljana nicht ins Hinterland ausgelagert. Ganz im Sinne ihrer großfürstlichen litauischen Erbfolge durfte die gnädige Frau den deutschen Ordensrittern auf keinen Fall klein beigeben.


Leo Tolstois Glaubensbekenntnis:

Russisch-orthodox. Getauft am 29. August jul., bzw. 10. September greg. 1828 in der Nikolauskirche zum benachbarten Dorf Kotschaki.

Die o.a. historischen Beweise belegen also Leo Tolstois direkte Erbschaft mit der ersten russischen Heiligen Großfürstin Olga und dem Großfürsten Vladimir als „Russlandtäufer", sowie den weiteren zahlreichen heilig gesprochenen russischen Fürsten und Fürstinnen.

Pelagia Tolstoi als Taufmutter und S. I. Jasikov als Taufvater von Leo Tolstoi

Am 20.−22. Februar jul., bzw. am 5. − 7. März greg. 1901 wurde Leo Tolstoi durch den Heiligen Synod mit einer Kirchenbahn belegt. Der Orthodoxer Synod war die höchste staatliche Behörde des russischen Kaiserreiches, die am 05. jul., bzw. 18. greg. 08. 1917 zum Konfessionsministerium umbenannt und am 25. Oktober jul., bzw. 07. November greg. 1917 als dazugehöriges Amt der Provisorischen Regierung im Laufe des bolschevistischen Staatsstreiches dann gänzlich abgeschafft wurde.

Der Aufgabenbereich des 1721 als „geistliches Kollegium" entstandenen Heiligen Synods, zu dem auch Ketzerverfolgung gehörte, wurde durch das sog. „Geistliche Reglement" vorgegeben. Kommen dabei seine acht wichtigste Urhebernamen zur Geltung, so hebt sich da nicht nur die Signatur von Peter dem Großen heraus, sondern die allererste urkundliche Erwähnung von Peter Tolstoi als sagenumwobener Familiendynasiestifter zum Wort.


Tolstois Brustikone:

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Befindlich im seinem Schlafzimmer

Nr. 35. Steht in der Fensternische

[...]

37. Brustbild der Mutter Gottes von Jaroslawl. Seine altertümlichen Ausmaße betragen ca. 8,88 х 12,1 cm. Es ist in Silberrahmen eingefasst und beiderseitig mit Glasplatte abgedeckt, gemalt mit vorm schwarzen Hintergrund auftretenden Goldfarben, wobei ganz tief sein noch weiterer goldener Hintergrund hervortritt. Nach Familienüberlieferung sollte das o.a. Brustbild Leo Tolstoi in seinen Jugendjahren ja bei all seinen Unternehmungen angehabt haben.
Seit 1932 bleibt dieselbe unauffindbar.

Im Jahre 1936 kam an deren Stelle im Hause eine „papierne, bzw. mit Glas abgedeckte, Ikone der Gottesmutter von Vladimir" hinzu.

Die authentische Ikone der Gottesmutter von Jaroslawl wird seit dem XIII. Jh. verehrt und befindet sich heute noch in der heutigen Wolgastadt Jaroslawl, bzw. in der dortigen Mariä Entschlafenskirche. Ein weiterer, ihr eingeweihter Nebenaltar befindet sich ebenda, bzw. in der dem Propheten Elias geweihten, kleineren Kirche. Die

Entstehungsgeschichte der o.a. Ikone greift auf die Regierungszeit der Rurikiden zurück und wird von der russisch-orthodoxen Kirche am 08. jul., bzw. 21. greg. Juni gehuldigt. Besonders fällt ihr Bildmotiv als sog. „Rührung der Mutter Gottes" in die Augen, wobei die linke Gesichtswange Mariäs die rechte Wange Jesu berührt. Ihr o.a. Motiv kommt einer weiteren, bzw. im Tolstoischen Dichterhaus zu Jasnaja Poljana befindlichen und „Drei Freuden" benannten, Ikone gleich, deren stilistische Eigenart an die Raffaelische „Madonna im Sessel" anknüpft.

Ausgerechnet in Jaroslawl nimmt der Dichter von seinem wichtigen Romancharakter des Fürsten Andre Abschied und ergreift somit die allgemein verbreitete Tatsache über die Ausscheidung des Rurikiden-Geschlechtes.

„Zum Ende der zweiten Woche waren sie in Jaroslawl angereist. [...] Links erstreckte ein gewaltiger Flusstrom, rechts war ein Aufgang zu sehen.„

Die für Außenstehende vagen, zurückhaltenden Gemütsbewegungen der Tolstoischen Lieblingscharaktere, treten dabei in Erscheinung.

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In der heutigen Wolga-Stadt Jaroslawl ist nach wie vor ein in der Wolgapromenade befindliches, bzw. seinen herrlichen Ausblick auf die o.a. Eliaskirche vorweisendes, sogenanntes Wohnhaus des Fürsten Andre zu besichtigen.

Tolstois materieller Besitz:

Ländereien:

Auf das Jahr 1892, bei Erbteilung der Tolstois Geschwistern, wurde dem Dichter etwa 8.500 ha Land zugesprochen. Patrimonial kamen dabei im Zeitraum von 1847 bis 1892 von etwa 1.000 ha bis 2.000 ha in Frage

Weitere nachfolgend erworbene Dichterländereien:
etwa 6500 ha in der Region Tula (erworben 1871 – 1892), bzw. weitere Landbesitze um Samara, sowie ein Grundstück und ebenda befindliches Wohnhaus in Moskau (erworben 1881 – 1892)

Der Tolstoische Erbbesitz in Jasnaja Poljana hat sich um mehr als 500 ha durch einen bäuerlichen Aufkauf nach Abschaffung der Leibeigenschaft im Jahre 1861 verringert. Die Besitzteilung zwischen Tolstoi und seinen Bauern wurde erst 1872 abgeschlossen.

Ein weiterer Erwerb von Ländereien um Samara im Jahre 1871 hebt sich offensichtlich als Ausgleich zur Reduzierung des patrimonialen Besitzes von Jasnaja Poljana heraus.

Seit 1892 kommt Tolstoi als Landesherr kaum noch in Frage, da er sein immobiles Vermögen an seine Frau Sophia und ihre Kinder endgültig abgetreten hat.

Bei einer geschwisterlichen Erbteilung aus dem Zeitraum 1847 - 1861 wurden Leo Tolstoi jeweils 223 bis 309 männliche Leibeigene zugeteilt.

Nach der Aufhebung der Leibeigenschaft, bzw. im Zeitraum 1861 - 1871, standen sowohl ehemalige Knechte als auch 50 weitere Hausdiener aus dem Zeitraum 1847 - 1910 weiterhin als Zwangsarbeiter im Tolstoischen Dienstverhältnis.

Rechtlich gesehen erfreute sich Tolstoi an einem nur 13 Jahre intensiven Leibeigenenbesitz.

Im Laufe von weiteren 10 Jahren standen ihm sog. Zwangsarbeiter als ehemalige Knechte zu Diensten, die zwar von ihrer Leibeigenschaft befreit wurden, jedoch durch ihren unabgeschlossenen Grundstückskauf den unabhängigen Bürgerstand noch nicht angetreten haben. Zum Jahr 1872 ging der o.a. Befreiungsvorgang erfolgreich zu Ende und ließ nur frei gestellte Lohnarbeiter im Tolstoischen Diensteinsatz blieben.
Tolstois eigenes Hauspersonal wollte seine frühere soziale Eigenschaft jedoch nicht missen und legte eine spitzenmäßig hohe Anzahl an den Tag, die sich als höchste in der nahen Tolstoischen Umgebung heraushob.

Auf das Jahr 1910 belief sich der unmittelbare Tolstois Besitz von Jasnaja Poljana auf ca. 710 ha Ackerland und 48 ha Freiflächen.

Dabei belief sich die bewohnte mittlere Gutsteilfläche inklusive Wirtschaftsbauten, Tenne und Weise auf ca. 16 ha

Gartenanlagen: ca. 30 ha
Ackerland: ca. 260 ha
Wiesenflächen: mehr als 86 ha
Forste: ca. 389 ha
Imkeranlage wies etwa 60 Bienenstöcke vor

Die Viehzucht von Jasnaja Poljana erfreute sich an einer ca. 80-100 intensiver Herdenstärke, zu der u.a. 17 Rinder zählten

Bildungsstand:

Hohes, bzw. einem vollständig abgeschlossenen Gymnasialstand gleichgestelltes, Hausbildungsniveau

Kasaner Universität (1844−1847):
Zwei Semester im Philosophiestudium
Vier Semester im Jurastudium

Berufstätigkeit:

Zivildienst:

Tulaer Abgeordnetenversammlung. Ecktermine:

Am 23. November jul., bzw. 05. Dezember greg. 1849
„Ich habe gerade mein Zuordnungsgesuch zum Kanzleiangestellten eingereicht"

Am 30. Dezember jul. 1850, bzw. 11. Januar greg. 1851
„Herr Leo Tolstoi wurde als Sachbearbeiter eingestellt"

Am 15. jul., bez. 27. greg. November 1851
„Herr Tolstoi trat vom Zivildienst zurück"

Vor diesem Hintergrund machen dabei noch zwei rein praktische Fragestellungen auf sich aufmerksam:

Ob und wie oft schaffte er es, vom 15 km abgelegenen Jasnaja Poljana seinen Dienstort ungehindert zu erreichen ?
Ob er seine Butterbrote am Vorabend schon eingepackt bereithielt ?


Militäreinsätze:

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Tolstois Dienststandorte im Kaukasus:

• Bergkluft Roschnia
• Oberlauf von Goita
• Bergwaldort Urus-Morschansk und Ulu-Sant-Jurt
• Fluß Dschalka
• Mesiner Waldwiesen
• Flußorte Mitschik, Geldigen und Humaulu
• Bergdörfer Komsim-Liatschi und Indi
• Waldort Major-Tupski
• Fluß Gaschen
• Bergfestungen Kurinsko, Grozni und Alt-Jurt
• Fluß Argun
• Bergdorf Napi-Su
• Bergkluft Gassovinski
• Höhenbereich Habi-Schavdonsk
• Bergdörfer Gurdaloi, Aku-Jurt, Mazlgat, Dengi-Jurt und Ali-Jurt

Am 13. jul., bez. 25. greg. Februar 1852 hat Tolstoi sein Gesuch eingereicht, „um ab 14. Januar 1852 als Unteroffizier am russischen Heer eingeschrieben zu werden."

Am 9. jul., bzw. 21. greg. Januar 1854
„für herausragenden Heldenmut bei den Kampfzügen gegen Bergkämpfer wurde er mit einem weiteren Fähnrichsrang bekleidet"

Am 6. jul., bzw. 18. greg. September 1854
„stieg er zum Range eines Sekondeleutnanten hinauf."

Tolstois Dienststandorte auf der Krim, bzw. im Krimkrieg 1853 – 1856:

• Kap Skuliani
• Fürstentum Moldau
• Bukarest
• Dorf Olteniz
• Festung Silistrien
• Flußort Belbek
• Sevastopol
• Schwarzer Fluß

Am 26. März jul., bzw. 07. April greg. 1856
„für seinen bemerkenswerten Heldenmut im Kampfe gegen die Türkei und ihre britischen und französischen Verbündeten wurde er am 04. August 1855 am sog. Schwarzen Fluß zum höheren Leutnantenrang geschlagen."

Bei seinen Kriegseinsätzen wurde Tolstoi weder verwundet noch gefangen genommen.

Tolstois kämpferische Auszeichnungen:

• „Träger des Ordens der Heiligen Anna vierten Grades für „bewundernswerten, bzw. unter Beschuss der Zitadelle Sevastopol erbrachten, Heldenmut"
• „Silbermedaille zum Gedenken an Verteidigung von Sevastopol in den Jahren 1854−1855"
• „Bronzenmedaille zum Gedenken an den Krimkrieg 1853 – 1856"

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Kopie des Tolstoischen Dienstzeugnisses auf das Jahr 1912


Tolstois weitere, bzw. im militärischen Ruhestand erbrachten, Berufsleistungen:

Ab 07.jul., bzw. 19. greg. Dezember 1873: korrespondierdendes Mitglied der kaiserlichen Wissenschaftsakademie, bzw. deren Abteilung für russische Sprache und Sprachforschung, zu St.-Peterstburg.

Ab 16. jul., bzw. 28. greg. Januar 1875 bestand er eine Doktorprüfung zur Erlangung eines ordentlichen wissenschaftlichen Mitgliedschaftsgrades.

Ab 08. jul., bzw. 20. greg. November 1900: Leo Tolstoi wurde zum dichtkunstzuständigen Honorarmitglied der russischen kaiserlichen Wissenschaftsakademie erklärt.


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Kopie des Tolstois Diploms (1873) zur Erlangung eines korrespondierenden Wissenschaftsgrades zur Würdigung der von ihm erbrachten Spitzenleistung bei Erschaffung seines einzigartigen Abc-Buches


Tolstois Dichterwerk:

Tolstois sämtliche Werke als sog. Jubiläumsausgabe in 90 Bändern, herausgebracht im Zeitraum 1828 – 1958 zu Moskau und Leningrad (St.-Petersburg)

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Abbildung einer „Blanĉ et noir" („Weiß und Schwarz") benannten Zeichnung von F. Fiebig


Tolstois Familienleben:

Ehegattin: Sophia A. Behrs


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Aus dem Verzeichnis Tolstois eigener Gebrauchsgegenstände aus dem Dichterhaus zu Jasnaja Poljana:
„Armband als Hochzeitsgeschenk für Sophia Behrs.» Wird durch 18 daran angeordnete Schmuckröschen etwa ein zartes Brautalter hervorgehoben ?


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Drei selbstgebastelte Glasperlenringe

Verzeichnis der zur Einrichtung einer weiteren musealen Dichterstätte, bzw. zu der eines musealen Tolstois Schlafzimmers zu Moskau, erforderlichen Gebrauchsgegenstände. Kopie eines Anfrageschreibens von Mstislav Ziavlovski vom Jahr 1928


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Liste der authentischen Tolstois Gebrauchsgegenstände aus seinem musealen Dichterhaus zu Jasnaja Poljana


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Eine auf den 09. November 1910 datierte Abbildung der Tolstoischen Grabstätte von der Liste der authentischen Tolstois Gebrauchsgegenstände aus seinem musealen Dichterhaus zu Jasnaja Poljana


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P.S. Abschließende, jedoch nicht die letzten 95 aussagekräftigen Tatsachen über die museale Tolstoische Dichterstätte zu Jasnaja Poljana            

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Inventarliste der konservierten Tolstois Gebrauchsgegenstände aus seinem musealen Dichterhaus zu Jasnaja Poljana

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Mit der nachstehenden Urkunde legt der angehende russische Sowjetstaat die Rangfolge seiner neu konstituierten kulturhistorischen Leitbilder fest:

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Verordnung des sog. „Volkskommissardenrates" als gerade entstandener Sowjetregierung vom 30. Juli 1918 // Sammelbuch aktueller Staatsanordnungen

In den 1800er Jahren hat Tolstois Mutter, geb. Prinzessin Volkonska, „Biographien berühmter Männer" (lat. De viris illustribus ) von Cornelius Nepos ins Russische übersetzt.

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In der Folge entstanden noch weitere, u.a. explizit auf russische Geschichtsschreibung bezogene Übersichten herausragender Persönlichkeiten wie folgt:

• 212 berühmte Männernamen inklusive Abbildungen, datiert auf die 1800er Jahre. Als erster Eintrag hebt sich die Persönlichkeit von Homer heraus, der vom Schauspieler Pierre Blanchar zum „Plutarch der zarten Seelen" benannt wurde
• Eine weitere dazugehörige Moskauer Ausgabe von 1809 beinhaltet zahlreiche Angaben zu den russischen Großfürsten wie Swiatoslaw I., Vladimir dem Heiligen und Jaroslaw dem Weisen. Als erster bürgerlicher Eintrag hebt sich dabei der Name von Michael Lomonossov heraus
• Die erste dazugehörige Übersicht namhafter russischer Frauen vom Jahre 1819 hebt den Beitrag der Heiligen Großfürstin Olga hervor
• Die erweiterte, bzw. 1865 entstandene, Übersicht beinhaltet 259 berühmte Männernamen
• Das Lexikon bürgerlicher russischer Dichter wurde 1845 herausgegeben
• Die allererste Tolstois Dichterbiographie entstand im Jahre 1879. Ihr folgten noch seine weiteren Lebensbeschreibungen von 1884 (aus der berühmten Bücherserie „Schaffen herausragender Persönlichkeiten") und von 1903 (aus zur Bücherreihe „Große Dichter")


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Paragraph Nr. 15 des Artikels 371 „Über die Verstaatlichung des Adelsgutes „Jasnaja Poljana" aus dem Gesetzbuch sowjetischer Arbeiter- und Bauernanordnungen vom 29. September 1912:
„Jeder Staatsbürger der Russischen Föderation ist zum freien Zutritt nach Jasnaja Poljana berechtigt, der ihm an den von den Museumshütern festgelegten Tagen und Stunden zusteht"

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Natalia Trozki war die erste vom Sowjetstaat bevöllmächtigte Leiterin der vereinigten Bundesmuseen


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Alexandra Tolstoi war die erste Direktorin und Hüterin des Staatlichen Tolstois Gutes zu Jasnaja Poljana


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Verzeichnis Tolstois eigener Gebrauchsgegenstände aus seinem musealen Dichterhaus zu Jasnaja Poljana aus den 1920er Jahren

Eine von Moskau überbrachte Tintendose des Dichters


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Verzeichnis der zur Einrichtung einer weiteren musealen Dichterstätte, bzw. zu der des Tolstois Büros in Moskau, erforderlichen Gebrauchsgegenstände. Kopie eines Anfrageschreibens von Mstislav Ziavlovski auf das Jahr 1928


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Nachstehend sind noch zahlreiche denkwürdige Einträge aus dem musealen Gästebuch von Jasnaja Poljana aufgelistet:

 
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Zur Restaurierung des musealen Tolstoischen Dichterhauses erforderliche Unterlagen aus den 1930er Jahren. Authentische Verkleidung einer altertümlichen Zimmertür


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Inventarliste des musealen Tolstois Dichterhauses von Jasnaja Poljana aus dem Jahre 1940

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Einrichtungsverkartung des musealen Tolstois Dichterhauses von Jasnaja Poljana aus den 1940er Jahren.
Tolstois Dichterbüro „Im Gewölbe“
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Letztes Tolstoisches Dichterbüro in der zweiten Wohnetage. Skizze zum ebenda befindlichen Stich Sussnapps nach einer Zeichnung von Jakob Schlesinger zur Sixtinischen Madonna Raffaels, entworfen durch einen unbekannten Dichtermuseumskollegen



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Raffaels Sixtinische Madonna. 1513. Befindlich in der Gemäldegalerie Alte Meister von Dresden. Halle Nr. V siks_m_shlezinger_yakob_nac_gallereya_lon
Jakob Schlesinger. Zeichnungsversuch zur Sixtinischen Madonna Raffaels. Befindlich in der Londoner Nationalgalerie
            

Raffaels Sixtinische Madonna bewunderte Leo Tolstoi noch am 24. Juli jul., bzw. 05. August greg. 1857 in dem gerade 1855 für öffentlichen Zutritt aufgeschlossenen Dresdener Zwinger. Bleibt die altertümliche Anordnung der dort befindlichen Museumsgegenstände immer noch intakt, lässt sie einen bleibenden Eindruck entstehen, wie Leo Tolstoi am darauffolgenden Tag noch die Treppe in die zweite Etage nimmt, um Raffaels Meisterwerk nochmals auf sich wirken zu lassen.

Sixtinische Madonna als eines der bedeutendsten Heiligenbilder katholischer Welt wird von 1754 bis 1945, bzw. ab 1955, in Sachsen aufgehoben.

Ein anderer namhafter russischer Dichter Basil Zhukovski hat Sixtinische Madonna noch eher, bzw. in einem im XVIII. zum Museum umgewandelten Pferdestall Christians I. Kurfürsten von Sachsen, betrachtet.

ODOL (Deutschland)

Entwickelt 1892 im Dresdner Labor von Karl August Lingner
Odol als Mundwasser wurde von Leo Tolstoi in Gebrauch genommen. Ob der Dichter sich auch noch einer gleichnamigen Zahncrememarke bediente, steht nicht fest.

 
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Museale Geschichtsschreibung auf das Jahr 1941

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Museale Geschichtsschreibung. Eintrag vom 22. Juni 1941


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Namhafter Neurochirurg Nikolai Burdenko

Nachstehend sind noch weitere zahlreiche denkwürdige Einträge aus dem musealen Gästebuch von Jasnaja Poljana aufgelistet
August 1941


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„Drei erste Deutsche im Feldzugе gegen Russland 1941"

Ein Belagerungszustand in Jasnaja Poljana wurde am 30. Oktober 1941 verhängt.

Seine friedens- und kriegszeitliche, bzw. beieinander auf einem Papierblatt zusammengeführte, Besuchermittelungen


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Am 31. Oktober 1941

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Am 03. November 1941


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„Alexander Demidov aus der Krim"


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„Gut ernährte und gesunde Wehrmachtssoldaten laufen hier und da und werden von den Hungersnot leidenden Flüchtlingen stumm verfolgt und um Brot und Kartoffeln ersucht."

„- Prächtige Kartoffeln... Auch Pierre kam es so vor, als hätte er noch nichts Feineres in seinem Leben geschmeckt." (Tolstoi. „Krieg und Frieden")

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„Allgemeines Stillschweigen und erdrückender Informationsmangel"

Eintrag aus der musealen Geschichtsschreibung aus dem Jahre 1941


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„Schleichende Gerüchte vom Frontdurchbruch durch russische Truppen, die als furchteinjagende sibirische Kampfeinheiten die Wehrmachtssoldaten völlig aus der Fassung bringen."

Die Belagerung von Jasnaja Poljana wurde genau vor 75 Jahren, bzw. am 14. Dezember 1941, aufgehoben.


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Man schreibt das Jahr 1942

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Vladimir Lidin. Dichter


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„Ich wünschte mir, dass ein in diesem Hause geschaffener Roman „Auferstehung" als unverkennbares Wahrzeichen bei allen Weltvölkern zur Geltung kommt und ihre Auferstehung aus der nationalsozialistischen Versklavung bewirkt."

Die litauische Schützendivision wurde 1942 in der Nähe von Jasnaja Poljana einquartiert. Der dabei mitwirkende, bzw. im Nachhinein berühmt gewordene, Prosadichter Justas Paleckis verzeichnete im musealen Gästebuch wie folgt (in Litauisch):

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„Alles vergeht, Musik besteht."

Sergej Prokofjew wurde im Jahre 1942 zu seiner berühmten Operninszenierung von „Krieg und Frieden" inspiriert.


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Sergej Prokofjews Opernwerk „Krieg und Frieden"
Orchesterstimme als Geigenpartitur

Eine weitere denkwürdige Opernaufführung aus dem Jahre 1999 fand direkt auf dem Staatlichen Tolstois Gut in Jasnaja Poljana statt. Auf dem Konzertprogramm standen lyrische Opernszenen, die unter freiem Himmel, bzw. vorm ausdrucksvollen landschaftlichen Hintergrund des adligen Gutsambientes vorgeführt wurden.
Die Opernkostümentwürfe entstanden in Anknüpfung an authentische Schnittmuster.
Die o.a. museale Opernpremiere fand am 09.09.1999, direkt zum Klassikergeburtstag statt.
Ein dazugehöriger Bild- und Tonmitschnitt wurde 2000 entwickelt.

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Dazu sind noch weitere zahlreiche Fotoaufnahmen zu besichtigen:

Probe vom ersten Ball der Natalie Rostow (V. Plankin und G. Romanova)

Premieremitschnitt: Pierre Besuchov und Anatole Kuragin (A. Kossarev und V. Romanov) Dunia (M. Konstantinova)

Dolokhov – schöne Helene – Anatole Kuragin (G. Medvid, E. Novak und V. Romanov)

Orchesterprobe als Filmmitschnitt

Signaturen der Opernsolisten

Aus der musealen Geschichtsschreibung auf das Jahr 1943:

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„Nie kann ein Volk besiegt werden, das so einen Denk-Koloss wie Leo Tolstoi hervorgebracht hat"


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„Von weitem Sibirien angelangt erfreue ich mich nun am Besuch der Tolstoischen Dichterstätte, die mir ausgerechnet auf meinem kämpferischen Rückweg von Stalingrad und Moskau entgegenkommt ."


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„Ganz ergriffen erlebe ich Tolstois Heimatort Jasnaja Poljana als vollkommenen Inbegriff der russischen Seele, mit dem auch ein spannungsgeladenes Kriegsgeschehen vom Herbst 1941 zusammenhängt, das unverkennbar für die Überlebenschance meiner Heimat und Kultur gesorgt hat."


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„Ich betrete den geheiligten Boden, auf dem einst auch sein großer Sohn seine Schritte zurücklegte."


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Dichter


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„Das Schlafzimmer von Sophia Tolstoi hat mich zutiefst beeindruckt."

Militärarzt des dritten Ranges
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Sanitätsleutnant

Sophia Tolstoi war die Arzttochter von Andreas Behrs


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„Amerikanische Delegation unter Anleitung des Generalleutnanten J. A. Burns"


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23.05.1942 Marschall Alexander Vassilevski

„Ich bin´s", antwortete Fürst Andre. „Ich komme aus Smolensk"


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„Offensichtlich ist die russische Seele durch ihren Freiheits- und Unabhängigkeitshang geprägt"


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„Russische Seele als Weltgewissen"


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Eintrag auf den 08. Juni 1942

Nikolaus als Erzbischof von Kiew und Galizien (ab 15.07.1941), Mitglied der Außerordentlichen russischen Staatskommission zur Ermittlung und Bestrafung der nationalsozialistischen Verbrechen (ab 02.11.1942), bzw. einer der Anführer des Weltfriedensrates (seit 1949)


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Komponist und Major Boris Alexandrov

Kapitän Ossip Kolitschev, der der Figur von Liapis-Trubezkoi aus dem sagenumwobenen Satire-Roman „Zwölf Stühle" Modell stand


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Dichterisch gesehen kommen dabei erlesene Wortwahl, Rechtschreibungskunst und handschriftliche Feinheit explizit zum Ausdruck

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„Nun komme ich zu Ehren, einige Musikstücke auf dem sagenumwobenen Tolstoischen Becker-Flügel vortragen zu dürfen."

„... Musik besteht"


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Prosadichter

 
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Eine Fotoaufnahme der Plastikgruppe von Maria Dillon: „Leo Tolstoi mit seinen Lieblingsenkeln Sonja und Elias"


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A. N. Voloditscheva als Enkelin Tolstois einziger Schwester Maria

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„Tolstoi war gar kein Herrscher"

Oberleutnant Fedor Ivliev aus der Region Saratov


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Oberleutnant des Sanitätsdienstes: „Wenn ich diesem Kriegsunheil endlich entkomme, werde ich über die ganze mir noch verbliebene Zeit nichts anderes tun als Frieden zu genießen."


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Man schreibt das Jahr 1944

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Jan Kratochvil als Teilnehmer des Ersten und Zweiten Weltkriege


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„Normandie"


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„Tolstois Sinnsuche greift die Bestrebungen von Millionen Russen auf, die um ihre Existenzberechtigung ringen"


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„Im Jahre 1941, auf unserer der Landstraße entlang ergriffenen Offensive erlebte ich den Brand von Jasnaja Poljana"

• Sanitätsmajor Boris Batschev aus der Region Vitebsk
• Oberleutnant des Sanitätsdienstes Sergej Grebenschikov aus Pensa
• Oberleutnant des Sanitätsdienstes Stephan Pantschenko aus der Region Kiew
• Oberleutnant des Sanitätsdienstes Basil Jakunin aus der Region Riasan
• Feldwebel Grigori Kudrin aus der Region Pensa
• Sanitätssoldat Nikolai Tschudinov aus der Region Tscheliabinsk


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Aus der musealen Geschichtsschreibung


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Sigeto Juhasi aus Japan, 1945

 

Aus der musealen Geschichtsschreibung auf das Jahr 1945

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Sergej Resunov als Stammeinwohner des Dorfes Jasnaja Poljana wirkte in den Jahren 1942 – 1944 als Freischärler in der Partisaneneinheit von Nikolai Schörs aus dem Brestverband mit:

„Mein Leibbruder Basil lebt nicht mehr"


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„Tolstois Universum beinhaltet Krieg und Frieden in gleichem Maße und steht für seltsames Ineinandergreifen vom bewusst empfundenen Erlebnis und zufällig ergebenem Vorkommnis"

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Am 02. Mai 1945. Berlin ist eingenommen

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Am 09. Mai 1945, um drei Uhr nachts
Die Wehrmacht hat kapituliert
Aus der musealen Geschichtsschreibung vom 02., bzw. 09., Mai 1945


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Saeed Nafisi. Iranischer Dichter


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Guō Mòruò. Chinesischer Schriftsteller und Politiker


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Eine auf 18.08.1945 datierte Museumsbesuchsnotiz des Studenten der Tulaer Kadettenanstalt, wobei sich auch seine bemerkenswerte, bzw. auf den Großvater Grigori Tolstoi und die Großmutter Elena Tiesenhausen zurückzuführende, Abstammung heraushebt.

Die trotz evidenter Namensgleichheit nicht zu verwechselnde Person eines in der XXX. Generation mit Rurik verwandten Herrn Leo Tolstoi steht für einen Urenkel des Dichterbruders Sergius Tolstois als Ex-Leiter des persönlichen Sicherheitsdienstes des ersten sowjetischen Präsidenten Michael Gorbatschev in Foros auf der Krim (1991) und Generalmajor (ab 1995)

„Oberstleutnant außer Dienst Herr Graf Grigori Tolstoi als ältester Erbfolger in männlichem Geschlechte des Oberstleutnanten außer Dienst Herrn Grafen Nikolaus Tolstoi (Vater von Leo Tolstoi), der bei der heldenhaften Abwehr des Napoleonischen Russlandeinmarsches 1812 aktiv mitgewirkt hatte und dafür am 30. August 1814 mit der Kriegsmedaille ausgezeichnet wurde, ist durch eine nachfolgende Verordnung des russischen Ministerrates vom 15. August 1912 und durch einen dazugehörigen, bzw. von der am 08.01.1913 stattgefundenen Tulaer Abgeordnetenversammlung ausgestellten, Ausweis Nr. 43, zum Tragen derselben berechtigt."

Ein an Tulaer Sozialamt gerichtetes, bzw. auf den 11.08.1927 datiertes, Gesuch des Kriegsversehrten Grigori Tolstoi, wohnhaft im Altersheim Nr. 2 zur Oktoberstraße 13 in Tula: „Durch Vorlage des o.a. Ausweises Nr. 43 ersuche ich beim Tulaer Sozialamt um seine geringste Geldzuwendung an mich, denn nun seit mehr als fünf Jahren friste ich mein mittelloses Dasein im o.a. Altersheim"

Ein an den Leiter des in der Oktoberstraße 13 befindlichen Wohnheims Nr. 2 gerichtetes Gesuch seines kriegsversehrten Bewohners Grigori Tolstoi vom 02.02.1928: „Bei Vorlage meines authentischen, bzw. durch die Tulaer Adelsversammlung ausgestellten, Ausweises Nr. 43 ersuche ich nun um Gewährung einer Altersrente an mich, an die ich auch als ältester Erbfolge des Dichtergeschlechts, bzw. aus Anlass des 100. Jahrestags meines Onkels Leo Tolstoi für den kommenden August 1928 meinen vorliegenden Anspruch erhebe. Sollte mein Gesuch von Ihnen abgelehnt werden, bitte ich Sie nachdrücklich, mir den o.a. Ausweis wieder zurückkommen zu lassen."


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Am 20. Juli 1946 traf der russische Ministerrat seine positive Entscheidung im Hinblick auf Antrag des russischen orthodoxen Kirchenausschusses zur Wiederaufnahme des Gottesdienstes in der altertümlichen Tolstois Hauskirche zum Dorf Kotschaki

 
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Aus der musealen Geschichtsschreibung auf den 9. Mai 1947


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Inventarliste des musealen Tolstois Dichterhauses von Jasnaja Poljana

 
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Inventarliste des musealen Tolstois Dichterhauses von Jasnaja Poljana. Tolstois Schreibtisch aus seinem Dichterbüro von Jasnaja Poljana. Zugeführt im Zeitraum 1911 - 1917


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Ein Gästebucheintrag von D. J. Maroger:
„Das ist ein kleines Häuschen, wo die erste Dichterschule für Dorfkinder unterkam. Diesbezügliche Tolstois pädagogische Ansätze wurden in der Folge vom Sowjetstaat aufgegriffen und so erfolgreich umgesetzt, dass dessen Bildungswesen nun als bestes und erfolgreichstes weltweit geschätzt wird."


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Jugoslawien


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Musealer Meldebogen. Eintrag vom 03. Februar 1948


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„Es kommt wohl kaum anders, dass derjenige, der Tolstois allumfassende Liebe und Verbundenheit mit dem russischen Volke teilt, beim Besuch seiner Heimatstätte in Jasnaja Poljana tief ergriffen wird". Beim Museumsbesuch des US-Admirals Stevens vom 15. Mai 1948

Am 01. August 1948. Gruppe der deutschen Kriegsgefangenen in Anzahl von 22 Personen

Am 01. August 1948. Gruppe der deutschen Kriegsgefangenen in Anzahl von 26 Personen

„Im Zelte, wo Pierre eingeliefert wurde, lagen 23 gefangene Soldaten, drei Offiziere und zwei Beamte."

 
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Aus der musealen Geschichtsschreibung aus dem Ersten Weltlkrieg

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Inventarliste des Privatarchivs der Dichterfrau Sophia Tolsstoi aus dem Zeitraum 1937 – 1938


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Es sieht so aus, als sei nun Herr Leutnant Leo Tolstoi beim Leutnanten Michael Lermontov gut aufgehoben.


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Indien


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Dichter

 
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Inventarliste des musealen Tolstois Dichterhauses von Jasnaja Poljana


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Zeitweiliger Geschäftsträger für syrische Angelegenheiten in der Sowjetunion B. Hakki bei seinem Besuch vom 05. Juli 1951 in Jasnaja Poljana

Weitere Einträge aus Irak und Syrien


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„Hier bleibt einem der Atem stehen." Tschechoslowakei


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Polnische Besucher aus dem Jahre 1951


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Am 08. August 1951. Dichter

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Pakistan
Großbritannien


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Am 02. September 1951. Australien


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Schweiz


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Dichterbesuch von Antal Hidas aus Ungarn vom 31. August 1951


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Finnland
USA

 
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Moskauer Vertretung des Heiligen Stuhls aus Vatikan. 1993

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Musealer Bilanzbericht auf das Jahr 1951 


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Dichtergruppe


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Angelos Terzakes. Griechischer Dichter


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Ein vom Filmemacher Sergej Bondrtschuk unterschriebener Antrag des Fernsehstudios „Mosfilm" mit Bitte, ihn bei seiner „Krieg und Frieden"-Verfilmung durch jeweilige Landschaftsaufnahmen auf dem Staatlichen Tolstois Gut zu Jasnaja Poljana zu unterstützen.

Dina Tikhonova als Ausstellungsautorin

© Das Staatliche Tolstois Gut zu Jasnaja Poljana. 2016
Sollten unsere vorliegenden Ausstellungspassagen von Ihnen zitiert oder in einer anderen Form thematisiert werden, bitten wir Sie um Angabe unserer musealen Webseitenadresse und entsprechenden Weblinks. Möchten Sie auch von unseren dazugehörigen Abbildungen Gebrauch machen, so seien Sie gebeten, unsere Museumsarchivmitarbeiter darüber zu informieren
 
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