Staatliches Leo Tolstois Gut zu Jasnaja Poljana
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Kunstausstellung „Orthodoxe Heiligenstätten“ von Dimitri Beliukin
belyukinVom 24.Juni bis zum 31. Juli 2016
In der Galerie „Jasnaja Poljana" zu Tula

Die Bilderreihe „Orthodoxe Heiligenstätten und Pilgerreisen" hebt sich als Spitzenleistung des verdienten bundesrussischen Künstlers und Kunstakademiemitglieds Dimitri Beliukin heraus und zählt seine etwa 70 Meisterwerke. Zu besichtigen sind Landschaftsbilder aus bedeutenden russischen Pilgerstätten, seien es der autonomen Mönchrepublik zum heiligen griechischen Berg Athos, aus Jerusalem und dem israelischen Tiberias. Der Maler hatte Glück, alle die o.a. Ortschaften nicht nur als orthodoxer Pilger eigenständig zu bereisen, sondern auch als erfahrener Künstler deren unverkennbare Eigenart zu vermitteln. afon

Ihm liegt es viel daran, ein irdisches Paradiesbild zu erfassen. Der heilige Berg Athos und palästinische Landschaften heben sich bei ihm als Inbegriff für Glückseligkeit und Anmut heraus. Jedoch erweisen sich ausgerechnet heimische russische Bilder als für seinen künstlerischen Blickwinkel signifikant. Altertümliche Klöster, Kirchen und grenzenlose Russlandweiten erscheinen bei ihm meistens vor vergoldeten Kirchenkuppeln im Hintergrund, bzw. als Lobgesang für ein gottbehütetes Heimatland. Im Alltäglichen verbirgt sich eine Ewigkeit. Und das Göttliche steckt für ihn im Weltlichen.

Zu seinem Werk bekennt sich der Meister wie folgt: „Heilige Landschaften vermitteln immer einen Blick von auswärts, bzw. Hoffnung, Freude und Warten auf ein Wunder. Sie stehen für meine Sehnsucht, einem alltäglichen Trubel in eine andere Dimension entkommen zu wollen, um mein Leben nach besseren, bzw. besonnenen, Gesetzen zu gestalten. Mögen alle meine Landschafts-, Baukunst- und Privatambientebilder ziemlich uneinheitlich aussehen, sind sie jedoch alle gleich bildhaft und reizend, da eine Heiligenstätte kaum anders in Erscheinung tritt."

monasteryDimitri Beliukin wirkt im konventionellen Stile der klassischen russischen Malerei, seien es historische und Genrebilder, Bildnisse, Landschaftsbilder, Stillleben, bzw. Buchgrafiken. All seine Werke, seien es sein berühmtestes Großformatbild „Russische Weißarmisten auf ihrem Fluchtweg" (1992–1994) und Aquarellminiatur „Alexander Puschkin und Eugen Onegin in St.-Petersburg" (1999) sind durch eine unverkennbare historische Detailvorliebe gekennzeichnet.

jerusalemDarüber hinaus ist heutzutage in Moskau, bzw. am Kasaner Bahnhof, im sog. „Zarenturm", seine Dauerausstellung zu besichtigen. Seine weiteren Werke werden in der Tretiakov-, bzw. in der Puschkin-Galerie und im Streitkräftemuseum in Moskau, in der Nationalen britischen Bibliothek in London, ja selbst in einer privaten Sammlung des russischen Staatschefs Vladimir Putin bewahrt. Dimitri Beliukin war einer der ersten postsowjetischen Künstler, der zu einer Erneuerung des sog. wandernden Sonderausstellungsbetriebs als Volksaufklärung angeregt wurde, sodass nun seine wunderbaren Werke russlandweit ungehindert zu erleben sind.

Die Ausstellung läuft bis zum 31. Juli 2016. Wir haben dienstags bis sonntags von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr für Sie geöffnet. Eine führungsfreie Besichtigung kostet nur 30 Rubel

 
 
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