Staatliches Leo Tolstois Gut zu Jasnaja Poljana
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_igp8649Die Meisterinnen von Jasnaja Poljana machen gern die Bast- und Stoffpuppen, seien es die sogennante Scheiter- und Kornpuppen, die aus einem in einen Stofflappen gewickelten Holzstock oder einem kleiner Kornsack bestehen, bzw. Kraut-, Beschwörungs- und Fruchbarkeitspuppen. Selbst wenn eine Puppe nach einem überlieferten Volksmuster gemacht wird, bleibt sie trotzdem ein Kunstwerk, weil es immer nur von Hand gemacht wird. Schon im Erwachsenenalter denken wir oft gern an unser erstes Spielzeug zurück. Rufen Sie ihre Kindererinnerungen zurück, indem Sie eine Jasnaja Poljana-Puppe in die Hand nehmen !

Die Puppe bedeutet nicht nur Spielzeug. Die Wickelpuppen aus Kraut und Stroh tauchen in den altertümlichen Riten oft als Maskottchen auf. Die Puppen aus dem frisch gedroschenen Stroh wurden über den ganzen langen Winter hinweg bewahrt, um im Frühjahr wieder aufs Feld getragen, auseinander genommen und der neuen Ernte zuliebe in der Umgebung verteilt zu werden. Gewickelt werden auch die sogenannten Schnitt- und Vielhändepuppen. Sie werden mit Schürzen und Kleidchen fein gemacht und mit buntem Garn zusammengebunden.

Die Puppen gelten nicht immer für Mädchen. Auch Knaben bekamen früher ihre Strohpferdchen vom Vater zum Geburtstag geschenkt, um kräftig, geschickt und brav zu werden, bzw. um später auch zu heiraten und einen Sohn zu bekommen.

Über die Volkspuppen hinaus fertigen wir auch traditionelle Weihnachtspuppen aus der Tolstoi-Familie an. Das sind die sogenannten „Gerippe"-Holzpuppen in feiner Bekleidung. Die Puppen bekommen ein Gesicht. Früher wurden sie von der Tolstoi-Familie den Bauernkindern geschenkt. Wir fertigen komplette Sammelpuppen-Sätze, mit denen der Weihnachtsbaum dekoriert wird, wie es Sophia Tolstoi in ihrer berühmten Kurzgeschichte „Gerippe-Puppen" beschrieben hat. Unsere Puppen sind amtlich vom Museum einpatentiert. (Patent # 68742 für 11 Puppen-Herstellungsarten vom 16.12.2008, im Staatlichen bundesrussischen Herstellungsregister)

Wir fertigen auch die weiteren Kunstpuppen an. Unser Werk kommt insofern spannend vor, weil es die überlieferten Nationaltrachten der Region Tula aus dem 18. bis 19. Jahrhundert darstellt, seien es ein langes weißes, am Kragen und Handgelenk gesticktes Leinenhemd und Trägerrock als Jungfrauen-Bekleidung. Als Kopfbedeckung trug man früher ein Stirnband oder einen Kranz aus echten oder Kunstblumen. Statt Trägerrock trugen verheiratete Frauen einen weiten gesteppten Rock und Schürze. Eigenartig und hübsch war auch eine Frauenkopfbedeckung als Hornmütze als Fruchtbarkeitssymbol. Die Herrenbekleidung war hingegen simpel und bestand nur aus einem gestickten Leinen- oder Flachshemd, einer Büchse und einem Gürtel. An den Festtagen kamen noch eine Weste, eine Schirmmütze, bzw. Bastschuhe oder Stiefel hinzu. Wir geben exakt das traditionelle Schnittmuster und selbst die feinsten Details wieder, seien es winzige gestrickte Strümpfe, Schuhe, Dekorationen und Schmuck.

Konventionell werden von uns die Beschwörungs-, Korn-, Kräuter-, Fruchtbarkeits-, Scheiterpuppen; Pferdchen, Vögelchen, sowie die Braut- und Bräutigampuppen, die sogenannten Puppentaschen und die Nationaltrachten aus der Region Tula angeboten.

Im Auftrag fertigen wir explizit die Nationalpuppen aus den Tulaer Kreisstädten Odoev, Krapivna und Novosilsk, sowie die o.a. „Gerippe"-Puppen als Bauern, Bäuerinnen, junge Landmädchen und auch Spielmänner und Weihnachtsengel an

Ihre Auskunft und Bestellung können Sie sich direkt an unserer Abteilung - per Phone: +7 (48751) 76-1-04 vornehmen.
 
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