Staatliches Leo Tolstois Gut zu Jasnaja Poljana
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„Neuer Einblick in die Gegenwartspoesie“

courseDas Staatliche Tolstois Gut zu Jasnaja Poljana und der Moskauer geisteswissenschaftlich ausgelegte „Neuzeitliche Verlag" (gegr. 2003) kündigen hiermit ihr vereintes, bzw. auf drei nachfolgende öffentliche Vorträge der gegenwartskünstlerischen Poeten ankommendes, Bildungsvorhaben an. Hiermit unterbreiten wir Ihnen unser aktuelles, die Avantgardetrends des XX. Jh., Strapazen der KZ-Häftlinge, die Selbstaufgabe von Joseph Brodski, Sowjetverfall und die unvermeintliche Internet-Expansion aufgreifendes Dichterangebot. Dabei kommt die maßgebende Fragestellung zum Wort, ob die Poesie heutzutage noch von Bedeutung wäre und wenn schon, ob dieselbe noch mit eigentlichen Prioritäten moderner Leserschaft vereinbar ist.

Somit ermöglichen wir Ihnen einen klaren Einblick ins gegenwartskünstlerische Dichterwerk verschiedenartiger Autoren und Künstlergruppen und die damit zusammenhängenden Kreativverfahren und Gattungsspezifika.

Also für das ausklingende Jahr 2018 wären drei auf die Mitwirkung von insgesamt sechs Poeten ankommende öffentliche Beratungsrunden angesagt. Eintritt frei. Ihre Anmeldung ist erwünscht und ist unter nachstehenden Links zu leisten:

Am Samstag, 13. Oktober 2018, um 15.00 Uhr:
• Sergej Gandlevski (*1952) und Leo Rubinstein (*1947)

Sergej Gandlevski (*1952) ist ein an der Moskauer Lomonossov-Universität graduierter Poet, Prosadichter und Übersetzer. War seine ausgeprägte Dichterbegabung bereits in seinem 18. Lebensjahr festgestellt worden, hatten sich seine ergreifenden Verse trotzdem noch bis zur zweiten Hälfte der 1980er Jahre kaum noch in den heimatlichen Landen, sondern eher durch die auswärtigen, von Sowjetemigranten ermöglichten Verlagsausgaben etablieren können. Dennoch heutzutage bekommt selbst unsere heimatliche Leserschaft ihre Freude daran. So genießt Sergej Gandlevski das ausgesprochene Renommee des herausragendsten neuzeitigen Dichters, wobei seine zahlreichen heimatlichen und internationalen Auszeichnungen wie „Der kleine Booker-Dichterpreis" und Apollo Grigorievs poetische Wertung „Nord-Palmyra", sowie die beiden weiteren für „Nach der Moskauer Wertung" und „Poetisches Genie" erbrachten Spitzenleistungen ins Auge fallen. Auch auf seine Mitwirkungsbeiträge und persönlichen Auftritte in Österreich und Großbritannien, Deutschland und den USA, sowie in den Niederlanden, Polen und Schweden, wie auch in der Ukraine, Litauen und Japan kommt es an. Demgemäß sind seine Vers- und Prosastücke mehrfach ins Englische, Französische, Deutsche, Italienische, Holländische, Finnische, Polnische, Litauische und Japanische übertragen.

Leo Rubinstein (*1947) ist ein renommierter neuzeitlicher Dichter und sozial engagierter Publizist. Als bemerkenswert gilt sein selbst entwickeltes stilbildendes Verfahren, indem die Konstituenten seines Dichterwerkes durch bibliothekarische Einzelkarteien hervorgehoben werden. Seine russischsprachigen und übersetzten Erstveröffentlichungen entstanden in den ausklingenden 1970ern, auch erst im Westen. Und seine heimatlich ausgelegten Erstveröffentlichungen traten allerdings erst in den späteren 1980er Jahren in Erscheinung. Demzufolge erfreuen seine in so gut wie in alle westeuropäischen Sprachen übertragenen Dichterwerke einer weitgehenden internationalen Aufmerksamkeit.

Um sich zur o.a. öffentlichen Diskussion anzumelden, klicken Sie hier: https://yaspol.timepad.ru/event/813635/


Am Samstag, 24. November 2018, um 15.00 Uhr:
• Michael Eisenberg (*1948) und Eugenia Lavut (*1972)

Eugenia Lavut (*1972) ist eine Dichterin, Journalistin und Übersetzerin, die sich drei poetische Meisterleistungen wie „Versgeschichte des Glebus, des barmherzigen Landherrn, sowie die des David-Zaren, Thomas, Jeremias und Martin Luthers", bzw. „Kupido" und „Afterpoems" aufs Konto schreibt. Auch ihr Direktoreneinsatz für so bedeutende Kulturvorhaben wie Vereintes Festspiel russischer und georgischer Kulturen „ART-GRUZ" und „Re: ART-GRUZ"; Filmforum „Zukunftsweisendes Projekt CentEast Moscow", sowie ihre im Auftrag des Moskauer Bücherfreunde-Vereins „Haus Nr. 12" veranstaltete poetische Lesestaffel „Meiner Seele entstammende Gedichte" heben sich heraus. Zur Zeit ist sie im Editionsauftrag des Moskauer Buchverlags „Corpus" tätig.

Michael Eisenberg (*1948) ist ein Poet, Publizist, Literaturkritiker und Forscher der russischen Underground-Dichtung, der sich an den durch so bedeutende Literaturmagazine wie „Rotbanner" und „Schütze" und „Die Neuzeit" verliehenen wie auch den unabhängigen Dichterwertungen im Namen von Andrej Beli wie auch dem Dichterpreis „Anthologie" erfreut. Als Begünstigter der Joseph-Brodski-Stiftung schreibt er sich noch acht Versbücher und vier Essays aufs Konto.

Um sich zur o.a. öffentlichen Diskussion anzumelden, klicken Sie hier: https://yaspol.timepad.ru/event/813639/


Am Samstag, 15. Dezember 2018, um 15.00 Uhr:
• Linor Goralik (*1975) und Juli Gugolev (*1964)

Linor Goralik (*1975) ist eine Dichterin, Essayistin und Autorin von drei Romanen „Nein" (rus. „Нет"), „Himmelszweitel" (rus. „Половина неба") und „Vogelwelt unter der Lupe" (rus. „Взгляните на птиц"), sowie den zahlreichen Übersetzungen aus dem Hebräischen ins Russische. Darüber hinaus gilt sie als Urheberin der eklatanten Comicsfigur des aussteigenden Alten Hasen vom Jahr 2006. Und als Begünstigte des Joseph-Brodski-Dichterpreises ist sie auch auf ihre im dessen Namen entstandene poetische Spitzenleistung stolz.

Juli Gugolev (*1964) ist ein Dichter und Fernsehmoderator, sowie Begünstigter des Autorenpreises „Nach der Moskauer Wertung". Seinen ersten poetischen Versuchen wurde von der selbstpiblizierenden Untergrundliteratur, wie z. B. den illegal selbstgedruckten Zeitschriften „Die dritte Parusie", „Mitja-Zeitschrift" und „Ypsilon-Salon", Genüge geleistet. Bekannt sind seine Übersetzungen der englischen und skandinavischen Poesie. Bemerkenswert ist seine jüngste, im Auftrag des Moskauer Dichtkunsttheaters und dessen Intendanten Kirill Serebrennikov erbrachte Übersetzung (2009) der „Dreigroschenoper" von Berthold Brecht.

Um sich zur o.a. öffentlichen Diskussion anzumelden, klicken Sie hier: https://yaspol.timepad.ru/event/813642/
 
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