Staatliches Leo Tolstois Gut zu Jasnaja Poljana
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Interview von Juri Saprikin
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Am 10. März 2018 im musealen, zum benachbarten Dorf Jasnaja Poljana befindlichen, Kulturhaus kam zum Wort der öffentliche Bericht des Journalisten Juri Saprikin zur zeitgenössischen Anwendung des dichterklassischen Nachlasses. In seinem vorliegenden Interview redet der Mitbegründer des bildenden Onlineportals "Bücherregal" über die Beliebtheit von Bildungsvorhaben, richtige Bücher und neuzeitlichen musealen Stellenwert.

Zur Zeit lässt sich über Kulturboom sprechen, wobei zahlreiche spannende Projekte wie "Arzamas" und "1917" ins Auge fallen und Museen ihren aktuellen Besucherandrang nicht mehr scheuen. Was wäre denn der eigentliche Grund dafür, dass sich unser Kulturwesen heutzutage solcher Popularität erfreut ?

Ich denke, wir haben es gleichermaßen den Beiträgen von denjenigen zu verdanken, die die bahnbrechenden Projekte in die Wege leiten, sowohl denjenigen, die sie gerne in Anspruch nehmen. Heutzutage sind so viele beruflich ungebundene Fachleute auf dem Arbeitsmarkt, die zu ihrer Zeit noch in den Massenmedien aktiv waren, dessen Engagement aber aus verschiedenen Gründen ungefragt bleibt, bzw. deren Freiheitssinn, Elan und Motivation keinen Gebrauch finden. Und bei deren Überlegungen, wo sie sich nützlich machen können, fällt ihnen vorerst der Bildungsbereich ein. Dabei stehen das Außerpolitische und Erbauliche wieder gut im Spiel. So wäre auf einmal ein günstiger Ausgleich für alle Parteien wiederentdeckt, denn im Gegensatz zu fast allen neuzeitlichen Medien Russlands genießt ausgerechnet das Bildungswesen die höchste und fast uneingeschränkte Freiheit. Dabei bleibt man seinen Grundsätzen treu und erfreut sich noch an zeitgemäßer, entwickelter und leicht fassbarer Infrastruktur.

In seinen infolge der ersten bürgerlichen Revolution 1905 entstandenen Memoiren berichtet der Dichter Andrej Belij über den Wissensdrang, der dem Revolutionselan nachfolgte, wobei seine Befürworter, die sich noch eine Weile her für krasse Reformen begeistert hatten, sich in die Universitätsvorlesungen stürzten, um wieder fürs Leben zu lernen. Und so einen Stimmungswechsel erleben wir heutzutage auch. Allerdings will ich nicht den bolschewistischen Umsturz 1917 herbeibeschwören. Denn genau wie zu Anfang vorigen Jahrhunderts erfuhr unsere neuzeitliche Entwicklung erst einen heftigen Ruck, um dann genauso abrupt angehalten zu werden. So hat es keinen Sinn, im Zug, der nicht weiter fahrt, noch länger zu verweilen. Viel sinnvoller wäre es, bei der ersten besten Gelegenheit auszusteigen, sich ordentlich umzuschauen und zu begreifen, wie es in Wirklichkeit um die Welt so bestellt ist. Dann kommt noch eine weitere Überlegung hinzu, dass die in den 1990ern bis in die angehenden 2000er ihre Bildung in Anspruch genommene Generation nach wie vor fest davon überzeugt ist, in vielerlei Hinsicht viel zu kurz gekommen zu sein, denn zur damaligen Zeit war das sowjetische Bildungswesen komplett dementiert worden und ein Zeitgemäßeres hingegen erst in Ansätzen stand. So hätte denen noch die gravierende Verarmung einen Strich gegen die Rechnung gemacht, indem man zwangsläufig Geld zu verdienen hatte, statt sich ordentlich bilden zu lassen. Nun wäre es also höchste Zeit, seinen Nachholbedarf zu decken. Das wären also die wichtigsten Ursachen, die dem oben angesprochenen Bildungsboom zugrunde liegen möchten.

Können Sie uns bitte Ihr aktuelles Online-Projekt "Bücherregal" etwas genauer vorstellen, denn seine Freigabe ist doch mehrfach aufgeschoben worden. Wie bald dürften wir trotzdem Gefallen daran finden ?

Seine Entstehung wurde von den ähnlichen wie den o.a. Bildungsboom-Ursachen bewirkt. Bringen unsere Landsleute nach wie vor ihre unverkennbare Hochachtung der russischen Klassik entgegen, so ist dabei auch deren maßlose diesbezügliche Scheu kaum wegzudrücken, als würde ein vertrautes Klassikerwerk wie ein sperriges, verwickeltes und beinahe unbrauchbares Gerüst sie ziemlich abschrecken. Einzig und allein doch ist dabei nur bitterer Beigeschmack schuld, den wir der heutigen Schulbildung inkriminieren, durch deren komische Lesestoffauswahl und nicht altersgemäße Textstücke arme Schüler wie durch Hammerschlag niedergeschmettert werden. So bekommt man zwangsläufig ein Gefühl, dies sei zwar wirklich etwas Großartiges und Lebenswichtiges, was jedoch dem armen Schüler für immer unbegreiflich bleibt. So arbeitet nun unser "Bücherregal" auf die Ermittlung eines plausiblen und brauchbaren Lehrwerkes hinaus, wobei wir ausgerechnet auf erwachsene Benutzer als Zielgruppe Bezug nehmen. Von uns aus wären ein literaturhistorischer Leitfaden völlig zu revidieren und eine zeitgemäßere Sichtweise an den Tag zu legen, um eine verkrustete Auffassung eines auf dem Schulpensum basierenden Literaturunterrichts völlig ausbleiben zu lassen. Unsere noch weitere Innovation besteht darin, dass wir noch all die "komischen" Fragen und dazugehörige Antworten mitspielen lassen, um auch unseren sog. Durchschnittsleser nicht zu benachteiligen. In unserem "Bücherregal" stehen insgesamt 108 Lesewerke, zu denen bedeutende Literaturforscher, Berufsdichter und Schullehrer im Laufe eines komplizierten Abstimmungsverfahrens bekannt haben.

Bevor unser inzwischen in Ihrem Haus stattgefundener Vorlesetermin festgesetzt wurde, waren wir alle davon fest überzeugt gewesen, dass Tolstois Publikum zum o.a. Vorlesezeitpunkt es ganz schön im Griff und liebgewonnen hätte, sodass wir nur im wahrsten Sinne des Wortes als glückliche Tongeber im Mittelpunkt der allgemeinen Bewunderung zu stehen übrig hätten. Zu unserem großen Bedauern war es bei Weitem nicht der Fall, so wie es fast immer im Leben ist. Sprich der festlichen Projektfreigabe hatten schwerwiegende technische Mängel entgegengewirkt. Jedoch wäre es kein wirklicher Grund, sich deswegen zu enttäuschen, da es nur die Frage der wenigen Wochen sei, bis Sie sich leichten Herzens an Portalfreigabe erfreuen möchten.

Ob unter den o.a. 108 zur "Bücherregal" - Inhaltsaufnahme festgelegten Dichterwerken irgendein doch ganz Bestimmtes gäbe, an dem Sie persönlich Gefallen finden möchten ?

Meine diesbezügliche Antwort, fürchte ich, würden Sie als banal ablehnen, allein schon in Anbetracht unseres heutigen Interview-Standortes. Ich bin ganz ergriffen von "Anna Karenina", den ich vor kurzem zum vierten Male genossen hatte. Und nicht desto trotz nimmt meine nachhaltige, bzw. alle zehn Jahre entflammende, Leselust für dieses einmalige Dichterwerk immer wieder aufs Neue zu. Von Tolstois "Anna Karenina" werde ich ständig in Bann geschlagen - und zwar aus folgenden Gründen:

Es fiel mir vorerst ein, wie übermäßig doch dieses Werk den Schönheitssinn der Tolstois Zeitgenossen kontaminiert hätte. Kommt man dem immer mehr auf den Grund, so wird es ganz ersichtlich, dass der Roman nicht nur polemisch, sondern doch recht provokatorisch hätte wirken und somit seinen künstlerischen Zeitgeist komplett revidieren müssen. Als wäre sein Autor auf einer klaren Lichtung seines Zeitalters aufgekommen, um da allen Vorurteilen zugleich entgegenzutreten. So stellt er die Frauenemanzipation in Frage, verspottet viel gepriesene provinzielle Selbstverwaltungsansätze und Signifikanz der Wohlfahrts- und Bildungseinrichtungen. Und selbst durch seine formelle Romangestaltung und Motivführung setzt er sich seinen vorherrschenden zeitgenössischen Dichtkunsttrends furchtlos entgegen. Allein aus dem Grund schon wurden alle seine künstlerischen zeitgenössischen Prominenten regelrecht in Schock versetzt. Selbst Michael Saltikov-Schedrin wurde dadurch zu seiner gereizten "Kühenroman"-Beurteilung erzwungen. Und vier Jahre lang, während Tolstois Romanveröffentlichung seinen Dornenweg ableistete, wurde aber auch noch der Schönheitssinn seiner zeitgenössischen "Kulturelite" komplett umgeworfen, bis Tolstois eigentliche Intention und sein Genie im gewünschten Glanze erstrahlten.

Allerdings in einer noch weiteren Hinsicht habe ich Ihnen nichts Neues zu offenbaren, und zwar dass Tolstois Einsicht in unsere menschliche Unart ebenfalls ganz erstaunlich sei, als hätte er einen Scanner im Kopf, der alle Facetten unserer sündhaften Natur durchschaut. Um mit der Filmkunst zu sprechen, erweist sich dessen gesamte vorausgreifende dichtkünstlerische Geschichtsschreibung wie ein in die Länge gezogener Schwarzweißfilm. Erst war sie erstarrt, allein aus dem Grunde schon, weil die Wesenszüge eines Protagonisten von vorne herein hätten festgelegt werden müssen, sodass sie im Laufe der Motivführung gar keine Entwicklung erfahren durften. Denen leisteten später noch andere Dichter Folge, deren Erzählcharaktere etwas mehr Abwandlung an den Tag legten und einigermaßen eine Motiventfaltung sichterstellten. Doch ganz zum Schluss kam aber Leo Tolstoi und gab allen zu bedenken, dass die Erzählcharaktere gar nichts mehr zu sagen hätten.

Und dann noch die allerwichtigste Tatsache, die mir doch am meisten am Herzen liegt. Bei Tolstoi wird eine völlig persönliche Motivführung angesagt. Durch seine scheinbar plausible Gesellschaftsgeschichte sprechen wohl seine eigene Zerrissenheit und unverdeckte Leiden. Vor allem scheint ihm die Frage keine Ruhe mehr zu lassen, ob man durch Familienbande gebunden und doch sein persönliches Glück trotzdem noch ausleben kann. Das ist wohl die wichtigste Frage, die er sich stellt. Denn da wird selbst die Liebesfähigkeit als solche hinterfragt. Es wird da nicht die berühmt berüchtigte Obsession gemeint, wenn man sich stets seine Angehörigen zu eigen macht, sondern eine wahre selbstlose Liebe. Anders gesagt, ob man überhaupt so lieben kann wie Konstantin Lewin oder nur so selbstsüchtig wie Alexej Karenin bleibt. Dann stellt sich eine noch weitere Frage, ob man sich von seiner umgebenden Gesellschaft doch einigermaßen zu verselbständigen schafft, ohne davon völlig vereingenommen zu werden und nur als zwangsläufiger Befürworter von Anstandsregeln, Konvention, Meinungsbildung wie z. B. Steve Oblonski und Alexej Wronski auftreten zu dürfen. Geschweige denn die gesamte "Bauerntrödelei" von Konstantin Lewin, wobei Tolstois Herzensprotagonist sein Bestes tut, um seinen Bauern die beste Art und Weise von Ackern beizubringen. Die ganzen Passagen entstanden offensichtlich nicht dem treffenden künstlerischen Ausdruck zuliebe, sondern es waren Tolstoi wahre Gedanken, die ihn regelrecht quälten. Es kommen sein tiefes Nachdenken wie sein Fleisch und Blut zum Ausdruck und vermitteln somit seine akribisch erarbeitete Lebensformel, die auf die Bestätigung seiner lebensrettenden Beweisführung hinaussteuert oder sie doch zu widerlegen droht.

Halten Sie - im Hinblick auf die dichtkünstlerische Aufgabe - die Bewertungen wie "richtig" oder "falsch" oder solche wie "richtiges" oder "falsches Buch" für angebracht ?

Trotz bleibender postmoderner Konventionalitätshinterfragung denke ich, dass die o.a. Regel nach wie vor Sinn hat. Denn ein gutes Buch ist ja nicht nur dazu da, um die Binsenweisheit seiner Zeit zu manifestieren, sondern auf bahnbrechende Weise doch innovative Sprachmittel darzustellen und auf die Ermittlung eines aktuelleren Werkzeugs bei der Auffassung des menschlichen Wesens hinauszuarbeiten. Durch ein nur ihm geläufiges Sprachtalent ruft ein richtiger Dichter sein neu konstituiertes Umfeld wieder ins Leben. Verzeihen Sie mir meinen Schwulst, aber die Dichtkunst ist ja nicht nur dazu da, um die Wirklichkeit zu beschreiben oder sie abzubilden. Sie schafft ihre eigene fiktive Realität, um sich von der sog. "real bestehenden" Wirklichkeit abzuheben.

Ihre Mitwirkung am Forschungskolloquium "Museumsambiente als Schnittstelle der großstädtischen Geschichtsschreibung und Zukunftsaussichten" ist berühmt. Wie schätzen Sie die Zukunftsaussichten eines musealen Ambiente im Hinblick aufs angehende XXI. Jh. ein ?

Wie viele raffinierte Marketingideen wir uns auch gerne einfallen lassen möchten, bleibt der museale Standort seit alters her standfest und konservativ. Denn allein schon von seiner Grundbestimmung her stellt sich ein Museum wie ein Hort für kulturhistorische Pretiosen heraus. Dort werden dieselben verwahrt, um dabei auf eine attraktive Weise den Besuchern vorgeführt zu werden. Das ist eine Art von Zeitbrücke, durch die Vergangenheit und Gegenwart zusammengeführt werden. Nur insofern haben Sie recht, dass ein zeitgenössischer Besucher mittlerweile schon für alle möglichen Außenanreize so überempfindlich geworden ist, dass er einen konventionellen Schatzkammerzutritt sozusagen, sprich um den weiter nicht speziell arrangiert wird, recht fade empfindet. Museum als Kulturstandort ist dazu da, um Geschichten in Umlauf zu bringen, sei es mittels der dazugehörigen Ausstellungsvorführung, Führungsbetriebs, Forschungsvorhaben, Bildungs- oder Internetprojekte. Mittlerweile schon hat ein Projekt- oder Museumsleiter einem Dichter gleichzukommen, um seinen vorliegenden Museumsstoff so raffiniert nach Gefühl zu steuern und möglichst viele Geschichten zu erzeugen. Und je spannender sich diese Geschichten ergeben, um so besser wird da ums Wohlergehen seines Museums bestellt. Mittlerweile schon gibt es ganz stolze Bücherreihen, die die entscheidende Rolle eines musealen Projektleiters herausheben und dazugehörige Tipps erteilen. Was aber meine Wenigkeit betrifft, so betone ich explizit den Stellenwert eines ganz konventionellen Museumsführers, der seinen unüberschätzbaren kundenfreundlichen Beitrag täglich erbringt. Er ist eine Person, die einen wie ein Kind an die Hand nimmt und ins Museumsambiente einweiht, und dabei nicht nur leicht fassbar erklärt, was da so sehenswert wäre und Spaß bereite, sondern den ganz konventionellen Besuchern  eine wahre Seelenfreude beschert, um sie etwas ganz Neues erleben zu lassen. Offen gesagt gelten meine bewegendsten jüngsten Erlebnisse ausgerechnet den hochbegnadeten Museumsführern, denen ich glücklicherweise in letzter Zeit mehrfach begegne. Und im vergangenen Jahr in der Moskauer Tretjakow-Gemäldegalerie bekam ich doch meine eigene Chance, mich als eigenständiger Museumsführer einzuüben. Es sei angemerkt, dass mit einem begnadeten Museumsführer nicht nur eine Person gemeint ist, die Einen durch Museumsräume begleitet. Dazu kommen noch diejenigen, die Museumsbeschriftungen erbringen und ausstellungsbegleitenden Bildungsbetrieb sicherstellen, doch die Signifikanz deren Engagements ist immens. Ich hege nur meine bescheidene Hoffnung, dass mein o.a. Online-Bildungsprojekt "Bücherregal" ebenfalls wie eine Art  Grenzgängerleistung ankommt.

Sie haben gerade erst Ihre eigene Museumsführungserfahrung angedeutet. Was hätte Sie da am meisten bewegt ?

Mein Eindruck war ergreifend und herrlich. Insgeheim trage ich mich schon lange mit dem Gedanken, alles Andere aufzugeben und mich als hauptberuflicher Museumsführer einstellen zu lassen. Es war einmal die sagenumwobene "Museumsnacht", zu der ich mich von Bekannten hätte überreden lassen, um die nächtlichen Besucher durch die Malereiausstellung von Zinaida Serebriakova durch die Tretjakow-Galerie zu führen. Ich lege viel Wert auf deren Malkunst, kenne sie aber in Detail nicht so gut. So nahm ich es mir zum Anlass vor, mich ihrem Schaffen direkt zuzuwenden. Das Ergebnis übertraf alle Erwartungen. Ich hatte zwei dazugehörige Lehrwerke durchstudiert und zweimal noch den viel bewanderten Museumsführern gelauscht. Mit anderen Worten hätte ich da bei meiner Paradenummer eine genaue Zeitbegrenzung von nur 1,5 Stunden einzuhalten gehabt, wobei mir darüber hinaus noch eine supplementäre zweitere Führungsrunde aufgetragen wurde. So redete ich und redete und stellte dann entsetzt fest, dass ich nur noch fünf Minuten Zeit übrig hatte und mir noch fünf große Museumsräume als abzuleistendes Führungspensum bevorstanden. Doch zu meiner Genugtuung erblickte ich da eine ganze Menge mitgerissener Zuhörer um mich herum, denen ich da wie aus dem Stegreif meinen frisch angeeigneten Führungsstoff trotzdem gut beizubringen geschafft hatte. So kann ich nun meinen diesbezüglichen Eindruck als fabelhaft bezeichnen !

Ganz zum Schluss wäre es anzumerken, dass die o.a. öffentliche Vorlesung von Juri Saprikin als Beitrag zu unserer Bildungsreihe "Freigestaltete Dichterrunde für jedermann" am Samstag, 10. März 2018, im Museumskulturhaus von Jasnaja Poljana stattfand. Um mehr Veranstaltungsfotos zu sehen, klicken Sie hier>>>

 
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