Staatliches Leo Tolstois Gut zu Jasnaja Poljana
  • krokus.jpg
  • kucherskaya.jpg
  • midpond.jpg
  • pond_eng.JPG
  • pond_eng2.jpg
  • veranda.jpg
Nachschlagewerk "Tulaer Adelsvillen"


DSC_1345

Am 27. September 2017 in der Galerie "Jasnaja Poljana" fand die Buchpräsentation des lokalen Forscherteams zum Thema: "Aus der Geschichtsschreibung der Tulaer Adelsvillen" statt, zu der auch durch unsere wissenschaftlichen Tolstois Museumskollegen beigetragen wurde. Seine Auflegung wurde durch die Chefredakteurin und Projektmanagerin Frau Liudmila Dolgina, die Beraterin Frau Doktor der Geschichtswissenschaften Olga Glagoleva und den Verleger als Herrn Boris Tänzer ermöglicht. Um zahlreiche Präsentationsfotos zu sehen, klicken Sie hier>>>

Die Anregung zum Nachschlagewerk wurde vom Forschungsreisenden Juri Tschrnorotov (1945 - 2016) gegeben.

"Aus der Geschichtsschreibung der Tulaer Adelsvillen" entsteht ein spannender Bericht über die lokalen Gedenkstätten, ihre namhaften Bewohner und deren aus der Tulaer Stadtgeschichte nicht wegzudenkenden Bürgerbeiträge.

dom_lugininykh

So lässt die o.a. Forschungsausgabe die signifikanten heimischen Familiennamen von Levenzev und Lomov, Luganin, Dobrinin und Bataschev, sowie Maslov aus der Kreisstadt Alexin und Saburov und Judin vom denkwürdigen Ort Krapivna wieder ins Gedächtnis zurück kommen. Dabei liest man noch über die tapferen Kriegshelden als Gebrüder Khrutschov nach, dessen Heimathaus aus der Gogol-Straße nach wie vor den Heimatforschern und Besuchern von Tula sofort in die Augen fällt.

Und im Buchkapitel "Ländliche Adelsgüter" wird ein genauso eingehender Bericht über die weiteren Adelsniederlassungen wie Selivanovo, Lobinsko und Molodenki, sowie über das Landgut der Fürstenfamilie Gagarin am Fluss Plava, über Nikolsko-Viasemsko aus der entlegenen Tulaer Region Tschern, sowie über die signifikanten Gedenkstätten wie Urussovo und Milschino aus der Kreisstadt Venev.

feb

Das Buch weist wunderbare Abbildungen auf, von denen einige zum allerersten Male in Augenschein treten. So fällt gleich auf dem Titelblatt die ausdrucksvolle Abbildung des als "Phöbus als Lichtgott" benannten Gemäldes von Valentin Serov (1887) auf. Als Deckenbild bedacht entstand es erst im Auftrag vom renommierten Sammler und Kunstkenner Nikolaus Seleznev für dessen frisch errichtetes Landhaus zum Dorf Arkhangelsko aus der Region Tula. Besteht inzwischen sein majestätisches Haus lange nicht mehr, jedoch wird durch das glücklicherweise erhalten gebliebene "Phöbus als Lichtgott" immer noch über sein einstiges prachtvolles Ambiente Zeugnis geliefert. Dieses lange als unermittelt bedachtes Gemälde des berühmten Moderne-Malers wurde hinterher in einer verfallenen Scheune bei einem Zufall entdeckt, wobei dasselbe ausgerechnet als Fassdeckel für eingelegte Salzgurken genutzt wurde. Erfreute es sich nach der Restaurierung an seiner neuen Lebenschance, so schmückt es heutzutage unverkennbar die Dauerausstellung des regionalen Tulaer Kunstmuseums.

Der Abend wurde durch ein Doppel-Konzert von Viatscheslav Sladkov (Gesang) gekrönt, der als Projektmitstreiter in Begleitung des begeisterten Gitarrespielers Sergej Rudnev die beliebtesten frühzeitlichen Stadtromanzen zum Klang brachte.


 

 
Оценка услуг

Сайты музея:

Instagram


Отзывы о Ясной Поляне на
 tripAdvisor
unesco_Converted
4geo_150x150
mosaic_100x100