Staatliches Leo Tolstois Gut zu Jasnaja Poljana
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Государственный мемориальный и природный заповедник «Музей-усадьба Л.Н. Толстого «Ясная Поляна»
Gerahmtes Bild
Sophia Tolstoi. Nikolai I. Tolstoi

Nach dem altertümlichen Miniaturbild. Nachahmung. Papier, Aquarell. 158,0х125,0.

М-1802/1-2

Eine Signatur und das Datum am unteren Bildrand: „Sophia Tolstoi" (rechts), „30. Dezember 1902" (links). Auf der Rückseite, in schwarzer Tinte, steht die Aufschrift von Sophia Tolstoi: „Kopie des Porträts von Nikolai I. Tolstoi. Nachgeahmt von der Frau Gräfin Sophia A. Tolstoi." Auf der Rahmenrückseite, unter der Stütze, ist ein schief abgeschnittener Schreibpapierzettel mit dem Sophia Tolstoi-Autogramm in Schwarztinte befestigt: „Graf Nikolai I. Tolstoi. Die Kopie wurde von der Frau Gräfin Sophia A. angefertigt."

Eingegangen in den Museumsbestand im Jahr 1921. Befand sich vorher in Besitz der Tolstoi-Familie

Tolstoi, Nikolai (Iljitsch): Vater von Leo Tolstoi (1794-1837). Der älteste Sohn des Grafen Ilias A. Tolstoi und der Prinzessin Pelagia N. Gortschakov; Vater von Leo Tolstoi. Am 11. Juni wurde er als Kornett am 3. Ukrainer Kosakenregiment eingezogen. Am 28. Juni 1812 wurde er ins neu gegründete Moskauer Husarenregiment versetzt. Im Dezember 1812 wurde die Moskauer Husaren-Regiment zum Dragoner-Regiment von Irkutsk umstrukturiert. In der russischen Feldarmee war er im Dezember 1812 aktiv. Während der russischen Auslandszüge gegen Napoleon nahm er an den Dresdner Kämpfen, sowie an der Völkerschlacht bei Leipzig teil. Für seinen Mut wurde er mit dem Heiligen Vladimir-Orden ausgezeichnet und zum Hauptmann befördert. Im Oktober 1813 verreiste er auf Befehl des russischen Heerführers Wittgenstein mit einem Kurierdienst nach St.-Petersburg. Auf dem Rückweg wurde er bei Saint Obi von französischen Truppen gefangen genommen. Durch seine Landsleute wurde er im März 1814 aus der Gefangenschaft befreit. Nach seiner Rückkehr nach St.-Petersburg wurde er zur Kavallerie kommandiert. Im Dezember 1817 wurde er im Majorrang zum Weißrussischen Husarenregiment des Prinzen von Oranien kommandiert. Am 14. März 1819 quittierte er seinen Militärdienst – aus Gesundheitsgründen - im Rang eines Oberstleutnanten. Am 15. Dezember 1821 wurde er als „stellvertretender Voгsteher" an der Moskauer Kommandantur, für Kinderheime zuständig, eingestellt. Ab 9. Juli 1822 verheiratet mit der Prinzessin Maria N. Volkonski. Nach der Heirat war wohnhaft mit seiner Elternfamilie auf ihrem Landgut in Jasnaja Poljana, sowie in Moskau. Verstorben an einem Schlaganfall, am 21. Juni 1837, in Tula. Beigesetzt in der Gruft, in seiner Familiengrabstätte im Dorf Kotschaki bei Jasnaja Poljana, nebst seiner Frau. War sehr gebildet. Sprach fließend französisch und deutsch, begeisterte sich für Geschichte, Dichtkunst, Musik, Belletristik, Malerei; konnte auch gut malen, neigte zur Unabhängigkeit. Gilt als Nikolai Rostov-Prototyp im Roman „Krieg und Frieden."
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