Staatliches Leo Tolstois Gut zu Jasnaja Poljana
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Orangerie
greenhouseEin besonderer Stolz des Fürsten Nikolaus Volkonski, Tolstois Großvaters mütterlicherseits, galt seiner Orangerie, die auf einer Waldlichtung am Oberen Teich lag.

Damals gehörten die Glashäuser selbstverständlich zu jedem Adelslandgut. Dort züchtete man Honigmelonen, Pfirsiche, Aprikosen, Ananas und Erdbeeren zum Weihnachtstisch, sowie viele exotische Blumen. Höchstwahrscheinlich wuchs dies alles auch in der Fürstenorangerie zu Jasnaja Poljana. Drei Generationen der Familie Volkonski-Tolstoi gingen hier den gartenbaulichen Aktivitäten nach. Dafür begeisterten sich nicht nur der Großvater, sondern auch die Dichter-Mutter, aber natürlich auch Tolstois Frau Sophia und Leo Tolstoi selbst.

1867 war die Großvaterorangerie niedergebrannt. Ihr folgte ein Gewächshaus, das Tolstoi an derselben Stelle einrichten ließ. Sein Gewächshaus versorgte das Landgut mit Gemüse- und Blumensetzlingen. Sein Haus in Jasnaja Poljana war von Hyazinthen, Krokussen, Rosen, Gladiolen und Pfingstrosen umgeben. Diese Tradition lebt heute weiter.

Tolstois Lieblingsschwägerin Tatiana Kuzminska berichtet dazu in ihren Memoiren „Mein Leben zu Hause und in Jasnaja Poljana" wie folgt: „... im Garten stand ein Gewächshaus mit exotischen Pflanzen, die im Winter immer blühten, sowie ein Glashaus mit sagenhaften Pfirsichsorten."
 
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